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1 (1846) Allgemeine Einleitung. Pyrenäische Halbinsel. Frankreich, Britisches Reich, Holland und Belgien / [L.G. Blanc]
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Allgemeine Einleitung.

sprünglich in Asien zu Hause zu sein scheint, hat sich sitztnur über die ganze Alte und Neue Welt, sondern sitdie Inseln des Stillen Oceans verbreitet. Auf die ErweM-^des Bezirks hat der Mensch gleichfalls bei vielen psi"E F>>senden Vögeln großen Einfluß, ausgeübt, indem er bei m»Pflanzen die Verbreitung künstlich vermehrt hat; dahinSperlinge, Hühner und andere Hausvögcl. In einzelner!,len wird die Uebersiedelung von gewissen Thieren in "ihnen zusagende Klimate auch durch Strömungen, dM'tv^sgel ic. herbeigeführt. Die Eigenthümlichkeiten der FauM>' ^den öfter durch unüberwindliche Hindernisse der Verbreitung ^>i >Meere und hohe Gebirgsketten, gesteigert: daher sieht man ^heißen Ländern der Alten Welt eine ganz andere Thierwelt,'der Neuen; daher leben sogar auf den beiden Seiten derAss^ !nischen Andes-Kette eine sehr beträchtliche Zahl von versehtThierarten, wie auch die Floren derselben ungemein von m s/abweichen. Bei den Seethieren sind Küstenform und ^menhang der Meercstheile wichtige Umstände: so hallstdas Mittelländische Meer zwar eine große Zahl vongemein mit der europäischen Küste des atlantischen g, gaber dieselben vermochten nicht, sich bis iifls indische ^bis nach der gegenüberliegenden Küste Amerikas im utugyeEOcean zu verbreiten, und das nur durch eine schmale Mvom Mittelländischen Meere geschiedene Rothe Meerhalb eine von diesem fast durchgängig abweichendekein Fisch, fast keine Koralle und nur sehr wenigesind beiden gemein!

Wie bei den Pflanzen, so spielt auch bei der vers^„iflVerbreitung der Thiere das Klima und namentlich die ,,. >>>ratur eine bedeutende Rolle. Während z. B. der M»! ,

der Hund in vielen Abarten im Stande sind, große

tropische Hitze zu ertragen, verlangt die ganze Fanüüe ^eine gleichmäßige und dabei hohe Wärme, das Rennwgegen, ein kaltes Klima und vor Allem sehr kühle g, lg,Daher können Thiere, die in kalten Gebirgsregiorienvon der Natur angewiesen sind, gewöhnlich nicht über ^ Fmeren Ebenen am Fuße der Gebirge zu andern Gebu'gdem, so z, B. das Llama, welches in den Andes >>>und Chili bis Feuerland angetroffen wird, aber ^iBrasilien und nicht einmal in Mexiko vorkommt-pflanzenfressenden Thieren ist die Abhängigkeitbrcitung gewisser Gewächse leicht nachzuweisen: so setzr Ale,Bezirk des Seidcnwurms und seiner Zucht durch B?,/becrbaum, den der Cochenille durch Cactus bedingt,die polaren Gegenden nicht genug Pflanzen besitzen, z-zenfressende Thiere zu nähren (die Schneeammer ch -