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mig gerciheten Zellen kommen nicht selten, den Fäden nur lose ei
anhängend, noch getrennte Zellen vor, wo dann die Fäden eine u
Art von zartem Stämmchen und die getrennten Zellen die Früchte a
oder Samen (Sporen) darstellen, welche leztern wieder kugelig n
(kiA. 16.), spindelförmig (k'iK. 14.) u. s. w., ferner untersich getrennt oder selbst schon zu mehreren verbunden (I^iZ. 15.)angetroffen werden.
Wenn bei den unvollkommeneren, hinsichtlich ihrer Organi- G
sation so tief stehenden Pflanzen aus einer bloßen Verbindung g
der Zellen in einfache» Reihen schon so äußerst verschiedenartige gc
Formen entspringen, welche Mannigfaltigkeit der Bildung läßt de
sich da nicht aus dem Zusammentreten der Zellen von vielen Sei- A
ten, aus der Vereinigung zu einem Pflanzenkvrper nach allenDimensionen erwarten. Aber auch da ist noch gar schon einestufenweise Wiederholung der ursprünglich getrennten Zellenformenzu erkennen, bis endlich durch ein stärkeres Zusammendrängen be
derselben eine neue Grundform der Zelle entsteht, welche nie für tu
sich gesondert oder in einfacher Aneinanderreihung auftritt, wie ai
die bisher betrachteten; es ist die polycdrische Zelle. Doch ai
verfolgen wir auch hier, nach unserm einmal angenommenen S
Gange, die Bildungen stufenweise weiter, so zeigt sich uns zuerst r,
wieder eine Verbindung kugeliger Zellen, zu einer Masse ver- hj
einigt, in dem Stengel der hängenden Fackeldistel (6»o- b>
t»8 penäulus) (^IA. 18.), so wie einiger Vogelmilchar- lic
ten (Oi'n1tI,oA-,Ium) und verschiedener andern lilienartigen Pflan- de
zen. Eine Vereinigung von ellipsoidischen Zellen erblicken k<
wir in den dicken, fleischigen Blättern der amerikanischen he
Agave (^S«vo amerionna) 1!>-). Aus walzigcn, ar
nach verschiedenen Dimensionen verbundenen Zellen ist die Haupt- zei
Masse des Stengels vom Tannenbäelapp (l,^oopoäium 8e- de
InKo) (I^iK. 2V.) zusammengesezt; der gemeine Fliegen- M
schwamm (AZat-Ioug mnscarius) besteht ganz aus langgestreck- rei
ten walzigen Zellen, welche nur sehr locker verbunden sind, im an
Strunke desselben alle nach einer Richtung, nämlich parallel mit al
der Achse (HZ- 21.) liegen, in seinem Hute dagegen nach ver- Si
schiedenen Richtungen sich durchkreuzen (k)'g. 22.) und dadurch Fi