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Die punktieren Zellen finden sich überhaupt im Pflan-zenreiche nicht so selten, als man früher glaubte, und in derneuern Zeit sind dieselben (namentlich von Hugo Mvhl»))in vielen Pflanzen nachgewiesen worden. Er fand sie in allenvon ihm untersuchten Hölzern — besonders deutlich beim Wall-uußbaum («luAlnns reAin) — nicht allein in den Holzringcn,sondern auch bei Manchen vorzüglich noch im Mark und in denMarkstrahlen; außerdem kommen sie aber auch noch in krautigenTheilen vor, so z. B. im Blattstiel (k'iA. 37.) und im Blatte derzurückgerollten Cpcas (O^oas nsvolutn). Während aberdie Punkte auf den sternförmigen Zellen der Seerosen erhabenenWärzchen gleichen, stellen sie bei den übrigen bis jezt untersuch-ten Pflanzen vertiefte Stellen dar, welche bald sehr klein undnur bei sehr starker Vergrößerung zu erkennen» bald größer undmehr in die Augen fallend sind. Das erstere ist bei dem ge-meinen Hvllunder (8ambucu8 nlAvn), im Marke des wohl-riechenden Himbeerstrauchs (Kubus oäorntus), der Ro-sen (kiZ. 52.) und des Mistels (kiZ. 38.) der Fall; das lez-tcre findet bei dem gemeinen Korallen bäum (Lr^tbiin»6vi'nIIvk!enllrum) und in dem Blattstiele der O^oas revolutn.(kiK. 37.) Statt. Sie sind häufig ohne Ordnung aufdcn Zellcn-wänden zerstreut; oft stehen sie aber auch in regelmäßigen Reihen,wie auf den Zellen im Eichen- und Tannenholz (k'IZ. 49.na u. k'iß. 40.). Bei den leztcrn ist jeder Punkt noch mit ei-nem kreisförmigen Hofe umgeben und auf den Zellen des Lär-chenholze.s sieht man sogar einen doppelten Hof. Hier lehrtein stark vergrößerter Querschnitt der Zellen (I'iA. 5V. n), daßder Hof eine geringere Vertiefung hat als der von ihm einge-schlossene Punkt, wodurch eben die kreisförmige llmkränzung deslcztern hervorgebracht wird. Bei manchen Zellen, wie in denbeiden zulezt genannten Beispielen, liegen diese vertieften Punkteauf der Außenfläche der Zetlemncmbran (Nx. 49. o, ri§. 50. ->.);bei andern dagegen zeigen sie sich auf der innern Seite derselben,Wie bei dem Mistel (Visvum album) (D^. 38. u. 39.), undwenn dabei die Zcllenmembrau sehr dick ist, wie bei der flei-
Ueber die Prre» beb Manjen-.Zellgewebeb. Tübingen IS2S.