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Flechten aufzutreten'^). Bei den Bauchpilzen sind die Spo-ren ohne Schläuche unmittelbar in den gemeinschaftlichen oder be-sonderen Bälgen, entweder für sich allein (1?iA. 173, er), odermit flockigen Fäden untermengt (kiK. 193, o) enthalten. Beimanchen Bauchpilzen, wie bei den Flockenstrculinqen (1^-aojierflon) (Vitz. 105, a) und S t e r n stre u l i n g c n (6o»8te,-) >),scheinen die Sporen in der Jugend den ästigen Flocken vermit-telst kurzer Sticlchcn, die noch bei der Sporenrcife vorhandensind, angeheftet zu seyn; in andern Fällen sieht man dieselbenzwischen den Fäden in Klümpchen zusammengeballt, wie bei denFellstreulingen (8ol«l-uäern>n) 2 ) , »der reihenweise zusam-menhängend, wie bei den N c tzstr e u l i n g c n (lietivulai'in) 2);vb aber auch in diesen Fällen ein bestimmtes Iahlcnoerhältnißbei der Bereinigung der Sporen stattfinde, scheint bis jezt nochnicht erwiesen. Bei den Faden st äublingen (8temonitis)(ki§. 196, 0) bleiben nach dem Verschwinden des Balges undnach dem Verstäuben der Sporen die netzartig verbundenen Flo-cken als ein zartes Haargeflcchte zurück; auch bei den Kelch-stäublingen (^ro^ria) ^) und N e y st ä u b l i n g e n (Olet^-äium) b) kommen solche bleibende Haargeflechte vor. Bon denFaden pilzen tragen, wie schon bei dem Fadcnstamm (S. 131)und bei der Fruchtbildung erwähnt worden, nur wenige Gattun-gen noch ihre Sporen in eine kugelige (einem Schlauche ent-sprrclfende) Mutterzelle eingeschlossen 197, ah. kiß. 205,
k'iZ. 205, ab); bei den übrigen hängen die Sporen entwederAußen den Fadenstämmen zerstreut, in Klümpchen, Reihen undSchnüren verbunden an — wie bei Rasenschimmeln (^elaclium)(kiK. 199), Traubenschimmeln (Lvtr^tis) (f'iA. 204 u. 206),Knotenschimmeln (AapevKillus I?i§. 16), Ringelflocken(üvlmispoi'luir») (klA. 201,1!), Scepterschimmeln (8ovptl>0-in^ves) 207, »v) und Quasten schimmeln (ki-lanea)(kh'K.>200), oder sie sind gleichsam nur zwischen die liegendenFäden eingestreut, wie bei Stielschimmeln (Lpoehuium)(^iZ. 14).und Iwillingsschimmeln (INohotsoium) (kiS. 15),wo der ganze Pilz gewissermaßen das nackte Fadcngeflechte eines
*) Bei manchen Pilzen, namentlich den Mist-Blätterpilzen<4kariei 6opri»i) , aber auch bei andern, wie bei dem pultförmiqenBlätterpilj (4xaricu8 kluteu») erix. 1K4*, bh) und den Löcherpil-zen (kniet»«), kommen zwischen den Sporenschläuchen der Schlauchsschichte größere Zellen, mit Schleim und zuweilen auch mit körniger Masseerfüllt, vor. Der Zweck dieser Körper, die man schon für Antheren undSaslfäden (Paraphysen) erklären wollte, ist jedoch unbekannt.
') Nees v. Esenb. System der Pilze und Schwämme r. 12 .ki^. 127,1,11. - -) Das.r.ii. Nx. 125,1. - ->) Dasi'r.8. 95,8,11.- H Das. 1'. 1 ». 115 , b. — ^)Das. kix. 117, I-c.
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