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1 (1834) Allgemeine Botanik I / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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459
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D. 12 .'5,8,45.

Bauchpilzes darstellt, oder sie bilden die oft angeschwollenen, glic-derähnlichcn Zellen des Gipfels, auch wohl des ganzen Faden-stammes selbst, wie bei Wickelflocken (üolivo^oi-iuin) (kiZ. 202),Kn otcnspvrlingen (Oistium) ^) undGli ederflvcken (N-nilin) (kiß. 13). Dabei besitzen die Sporen eine kugelige oderellipsoidische bis längliche Form, und nur wenn sie in Reihen festverbunden vorkommen, sind in manchen Fällen ihre sich gegensei-tig berührenden Enden abgeflacht bei Zwillingsschimmeln(tUvsiotlioeium (KiZ. 15) und Ri n g c lfl ocken (KiA. 201, 8).Auch bei vielen Staubpilzen sehen mir die Sporen noch inbestimmter Zahl in Reihen vereinigt, welche seltner lose, wiebei den Staubschvrfen (8till,n8poon) (kiA. 9), sondern häu-fig vermittelst einer fädlichen, sticlähnlichcn Zelle dem Boden desPilzes angcbcftet sind, bei Stiel- und Schw e if b ra n d e n(8neoi»in, I'ostisomn (ki». 8 u. 10). In den Fällen, wo dieSporen von einander getrennt vorkommen, sind dieselben zuwei-len auch noch durch ein solches Stielchen auf dem sie tragendenPflanzcntheile befestigt, gewöhnlich aber frei und bei der Reifeals Staubhäufchcn von der ursprünglich sie bedeckenden Oberhautder Mutterpflanze umgeben, bei dem Warzenbrande (Xoe!-stium) 2) oder die Oberfläche der leztern selbst überziehend, beidem Flugbrande (llstilnZo) ^).

Die Sporen der Algen sind bei den Pflanzen der verschie-denen Gruppen dieser Familie in ihrer Bildung so abweichend un-ter einander, daß wir unter denselben eine mehr oder wenigerdeutliche Annäherung zu fast allen bisher betrachteten Sporcnbil-dungen wahrnehmen können. Die Sporen der Tangalqen, siemögen nun in besondern Behältern eingeschlossen seyn oder aufder Oberfläche der Pflanze vorkommen, sind außer der farblosenund durchsichtigen, den Schläuchen der Flechten und höhern Pilzeanalogen Mutterzelle, wie es scheint, noch mit einer zweitenzarten Membran umkleidet und mit einer gleichförmigen Masseerfüllt, welche aus feinen, vermittelst einer schleimigen Materie zu-sammenklebenden Körnern oder vielmehr Bläschen besteht (l'iA. 440*,»l» v). Außer diesen größer» Sporen kommen aber bei vielenTangalgen, namentlich bei den mit besondern Frnchtbchältern ver-sehenen, entweder mit jenen zugleich oder für sich allein (je nachdem verschiedenen Alter der Früchte) kleinere Sporen vor, welcheauf deu Enden wiederholt gabeliger Fäden stehen, und eigentlichnur die verdickten, mit bräunlicher Körncrmasse erfüllten, äußer-sten Glieder dieser Fäden darstellen, die sich leicht trennen unddann frei zwischen den Fadenbüscheln in der Balghöhle zerstreut

') Nees v. C'senb, a. a. O> 5. z. gg. -- Das. 5. i.rix. 1 - 5 . ') Das. k!x. 6 u. 7.