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manchen Pflanzen, z. B. anf den jungen Zweigen und Blattflic- dur
lcn des Citronen- und Po m e r a nz enba um s, erkennt man sani
die Einscnkung der kleinen, halbdurchsichtigen Drüschen schon leich- lcn
rcr, und wenn man ein Blatt dieser Baume gegen das Licht die
halt, sv erscheinen die besonders am Blattrande sehr zahlreichen Eir
Drüsen als hellere, durchscheinende Punkte; noch deutlicher zeigensie sich auf den Blättern des gemeinen Johanniskrautes Ga
(H^iei-icum i>6rkoi-ntum), welche gegen das Licht gehalten, wie näh
mit Nadelstichen durchbohrt aussehen. Die erhabenen oder über Wi
die Oberhaut selbst hervortretenden Drüsen sind durch ihren In- steh
halt meist gefärbt; wir finden sie weiß bei der Edclsalbci (ki
(8alvia ot'lioiiinlis), gelb bei dem Hopfen und der schwarzen Bei
Johannisbeere, dunkelroth bei der klebrigen Robinie, dem aus
Diptam und der Zuck er rose, schwarz bei den Johanuis- ist.
kräutern. So ähnlich auch die zum Ueberzuge gehörigen Zcl-lcndrüsen zuweilen den durch Umwandlung in die Drüsenform ä"
übergegangenen Organen öder Gcfäßrrüscu sind, so wird mandieselben doch bei einer nähern Untersuchung und Verglcichung ""i
meist ohne große Schwierigkeit unterscheiden. ds"
Die Warzen sind in ihrem Bau und wenn sie klein sind, "ich
auch in ihrem Ansehen den Drüsen ähnlich; sie unterscheiden sich ode
vorzüglich dadurch von denselben, daß sie keine eigene abgeschie- icrt
denc Flüssigkeit enthalten und gewöhnlich viel fester und härter, Zclt
dabei auch häufig größer sind. Beispiele einer warzigen Ober» ßen
fläche geben uns die Blätter der warzigen A loe *), so wie e>rh<
die Früchte der fl a ch blättrigen, warzigen und Sumpf- ihm
Wolfsmilch (Luj,iioi'trin , L. vomueosn, L. fi'U
lusti'l«) 2) und mancher Kürbisse b). Weichere und mehr ftei- illn!
schige Warzen und Schwielen finden sich auf den Blumen- Neu
blättern der Tiger- und Feucrlilie (I^ililuntiAmnum, I,. hui- bbh
biforum) ^), des Blase n st r auchs (Ooluton) u. a. m.'''). cher
Wiederholung und allgemeine Folgerungen.
§. 95.
Mögen wir nun daS gesammte Pflanzenreich nach seinen ver»schiedenen Bildungsstufen, oder die einzelne Pflanze nach ihrenverschiedenen Theilen vom höheren Standpunkte der Morphologieaus überschauen, so dringt sich uns allenthalben die Wahrneh-mung auf, daß die Natur von dem Einfachsten ausgehend, zuerst
') Bisch. a. a. O. 1°. 47. 219Z, »- — Das. Na. 2194 und
219L. — Das. Nx. 2197. — H Das. 2198. — Das. k'ix. 229».
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