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1 (1834) Allgemeine Botanik I / von Gottl. Wilhelm Bischoff
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467
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dickte und erhärtete Haare, mit trocknen, aus der äußersten Rin-denschichte entspringenden Zellgeweben erfüllt, und dadurch von de-nen ihnen oft sehr ähnlichen Dornen zu unterscheiden, welcheimmer ein umgewandeltes, in Verholzung übergegangenes Pflan-zcnorgan darstellen und mit Gefäßen durchzogen sind.

Zu dem Haarüberzuge gehören auch die sogenannten Schül-scrn, kleine punktförmige Schüppchen, welche der Oberfläche dichtanliegen und dieser, wenn sie gedrängt stehen, eine besondereFarbe, oft mit metallischem Glänze begleitet, ertheilen, wie beider rostfarbigen Alprose (klioäoäenstlum kerruZinoum),bei dem Scekreuzdorn (ki^ropliair rlmmnoistes) und vor-züglich bei dem Oleaster (Llnoa^uus), wo alle jüngcrn Triebe,die Blätter und Blüthen durch diese Schülfern silberglänzend er-scheinen.

Die Drüsen der Oberhaut, welche eigentlich allein zumUeberznge gezählt werden können, erscheinen als kleine glänzendeKnöpfchcn, bald sitzend und über die Oberfläche zerstreut, wie aufden Blättern des Hopfens, der sch warze n I oha nni s beere,der Salbei und vieler andern Lippenblüthigen i), baldvon einem Haar oder einer Borste getragen, wie bei dem Ta-bak und Bilsenkraut, bei der Zuckerrvse (kos» Zailio»)und auf den Staubfäden des Diptams ^), sie schließen man-cherlei ausgeschiedene Flüssigkeiten, besonders häufig flüchtige Oeleein, welche sich zuweilen auch nach Außen ergießen. Dadurchentsteht die schmierige und klebrige Beschaffenheit, wie dann auch dergewürzhafle, balsamische oder unangenehme Geruch vieler Pflan-zen von der in den Drüsen enthaltenen Flüssigkeit herrührt. Zuden sitzenden Oberhautdrüsen gehören auch die Blattern, welchewie kleine Eistropfen den Stengel und die Blätter des Eiskrau-tes *) überziehen und nichts anders sind »als vergrößerte, durcheine wasserhelle, schwachsäuerliche Flüssigkeit aufgctriebene Zellender Oberhaut. Auch die in das Zellgewebe mehr oder wenigereingesenkten und von der Oberhaut übcrkleidcten Drüsen schließensich hier an und werden um so häufiger dem Ucberzuq beigezäblt,als sie meist stark erhaben, wie bei der k le briqe n R o bi n ic ^),oder durch eine dunkle Färbung ausgezeichnet sind, wie auf denBlättern, Kelchen und Blumen vieler Johanniskraut- (k^-^ovivllm) Arten o), und man überdicß nicht immer mit unbe-waffnetem Auge oder bei geringer Vergrößerung unterscheidenkann, ob die Drüsen auf oder unter der Oberhaut liegen. Bei

') Bisch Handbucb der Termin, und Systemk. r. 47. 2107.

2172. u. 217Z. H Das. r. 46. ri«. 2105. «) Das. 7 . 47.k'ix. 2181. H Das. 2180, ll. ö)Das. kix. 2171, ». °) k'iK. 2164.t'-s- 2168 2170.