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Amerikanisches Staatensystem.
und Husten kann als eine endemische Krankheit in den VereinigtenStaaten angesehen werden, denn er herrscht zu allen Jahreszeiten, ammeisten aber im Winter und zur Frühlings-Tag- und Nachtgleiche, wodie Temperatur einer fortwährenden plötzlichen Abwechslung unterworfenist. — Zahnkrankheiten bilden die zweite Klasse der hier am häufigstenvorkommenden Krankheiten, sind aber mehr eine Folge der ungeregeltenDiät und des Mißbrauchs warmer Getränke, als des Klima's. — Diedritte Klasse der herrschenden Krankheiten sind die im Herbst entstehendenFieber mit 'Schauern, hier keber anst genannt, die als Wechsel-,Tertian-, Quartan- und andere Fieber sich zeigen, und auf eine un-glaubliche Weise sich ausbreiten. In Neübruch, in Thälern und Niede-rungen, an den Ufern stehender und fließender Gewässer, an Teichenund Mühldämmen sind sie gleichsam endemisch, und wenn auch nichttödtlich, schwächen sie doch nach und nach die Lebenskräfte und verkürzenso merklich das Leben. — Die letzte Hauptabtheilung bilden die Gallen-krankheiten und das jetzt in einigen Theile» deö Landes ganz einheimischgewordene gelbe Fieber, sowie die, von Eüropa herübergekvmmene, Cho-lera, die, obgleich sie ihren Charakter in etwas geändert hat, sich eben-falls in der Union festgesetzt zu haben scheint.
6. Erzeiignisle des Pflanzenreichs.
Unter Breiten gelegen, welche die Tropenwelt mit der kalten Zoneverbindet, bieten die Bereinigten Staaten von Nord-Amerika eine Man-nigfaltigkeit vegetabilischer Erzeügnisse. deren Contrast das schönste Schau-spiel gewährt. — Die außerordentliche Hitze des Sommers erzeügt undbegünstigt selbst im Norden des Landes noch, an den Ufern der kanadi-schen Seen, Gewächse der südlichen Zone; im Staate Maine, dem nörd-lichsten der Union, kommt der Tulpenbaum und der Sassafras noch alsverkrüppelte Stämme vor, und Gewächse, deren volle Kraft nur in denmittleren und nördlichen Staaten sich entwickelt, erscheinen zu unschein-baren Hölzern zusammengeschrumpft in den südlichen Staaten, wie di«6a8tsnea vesoa und viele andere Pflanzen in Florida, Georgia, Ala-bama und Louisiana. — Dichte ausgedehnte Waldungen bedecken nochimmer das Gros des Landes, und wechseln im Süden mit blühende»Savannen und Nohrbrüchen, im Westen aber, wo die Waldungen alsmeilenbreite Einfassungen der Flüsse erscheinen, mit blumenreichen Prai-ries, und hier und da im fernsten Westen mit dürren, jeder Vegetativ»entbehrenden Wüsten. — Die mannigfaltigsten Arten von Nutzhölzer»zieren die Waldungen. Michanp führt allein 26 Eichengattungen a»>die wie üuereus rubra und andere vorzüglichen Gerbestoff liefern, odckwie 6u. tinctorirr als Färbematerial, oder wie 8u. alba, 6u. «dtusvIvba, ktuereus k^rinus und viele andere als Bau- und Stabholz ang^wendet werden, in deren vorzüglichster Art aber, der ltu. virens, deck"Holz zum Schiffbau unvergleichlich ist, die südlichen Staaten einen u»^geheüren Reichthum besitzen. — Nadelwaldungen bedecken den sandigesBoden der Küste und des Innern der südlichen Staaten des Ostens, umvon North-Carolina bis herab zur Südspitze Florida's bildet das La»°die eigentliche Region der Nadelhölzer. Die kinus palustri«, welche >"Florida in großen Waldungen vorkommt, liefert das herrlichste Massholz; die k. 8troKu8 findet sich in allen Staaten, von der Grenze 6»nada's herab bis zur Südgrenze Virginia's, k. invps, ?. mitis, ^taeäa und servntina kommt in allen mittleren und den Neü-Engla>'°
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