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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Seite
81
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schlechter ziert. Die ^^,ser der r ch Genuß des Lebens

sehen , was zur Bequemlichkeit und zr 3^ „„o Brauchbaren, nie

gehört: nirgends fehlt ^ an de^n u vermögen und Reichthum

aber wird ein prahlerischer Versuch gen,-ck - ^ „-«s. der Einfachheit

zur Schau zu stellen, und Alles nurdverm ^e Aufmerksam-

zuwider, entweder beleidigen, oder doch unnuye Equipagen

keil des Volkes auf sich ziehen könnte. Möbeln. Nie.ou ^er

u. s. w., alles ist einfach , und der Luxus, der 1- als ein Schein-Frauen zeigt, ist mehr eine Folge deö wirklichen Bestz , anf-

bild erheuchelten Wohlstandes. — Was immer ANgn ^„sucht

fallende Unterscheidung von den niederen Klassen daher

zu erwecken, wird von der öffentlichen Meinung » - ße Prospe-

vvn den höher« Siänden sorgfältig gemieden. Ab , u ^ ^ zurität des Landes erlaubt selbst den arbeitenden En.stch^^^^verschaffen, welche außer dem Bezirke mancher höheren n ^^rbtrei-

Uegen, und verhindert, daß der Maßstab z" «es sinkt- ^aten stehenbenden und die arbeitenden Klaffen m b^u Ve Brodgelebrten,

wirklich weniger zurück hinter den reichen Kaust ^ Ph^l« ist aufals irgend einem eüropäischen La»de, un° ^keinen Theil der amerikanischen Bevölkerung . hier ^ und. der

Aeckte Religivsiiät ist nirgends mehr ^ ^ ihrer häuslichen

religiöse Sinn der Amerikaner ist nicht nur d» ganzen Ge-

und öffentlichen Sittlichkeit, sondern auch ,o """3 oder zer-

webr ihrer Gesetzgebung verbunden, daßmanck . Verfassung z„stören könnte, ohne die Grundsätze des ersten ame-

erschuttern. Die christliche Religion war d>e Oru'idlag^cer ^^^ützterikanischen Niederlassungen, bildete thre Oen „ lö-ste in ihrem Glauben an die Vorsehung, wahrend Unavvang^.

kriegeö, hals ihnen ihre Rechte zu verrln-ldigen und h ^ Be-

deßhalb betrachten die Amerikaner d,e Neligtr .i d«kwegen noch

schützerin ihrer civilen und politischen Rechte, und st l ä ^

mehr ergeben, als den Institutionen '^es Landes, oi,n^ ,eReligionslehrern die politische Macht ru verleih , ^ ^ Selbst die

einem großen Theile Europa s zu "langen . Sittlichkeit hegen,

Achtung, welche die Amerikaner sur d e öffentlich ^tl.ck

N- LL''de'Ähren SfttliL.^^^^^ der geringste

Ne°'inÄ^ ''"es Menschen Ed

keinem Mangel an Religion zr,geschrieben und ^ b eftr E.genschafbestraft; aber es ist nickt die Bele.dtgung selbst, sondern das cer ^s-llschast gegebene schlechte Beispiel, welches hier bestraft Mrd^ und dVertheidiger gegen die öffentliche Moral wrrd als enr ScbunLyerReligion und als solcher als politischer Aufrührer e .

bestehende Verfassung behandelt. — Kann man das Laster auch n wvöllig ausrotten, so muß es sich doch wen.gsteus ^

Argusaugen wacht die öffentliche Meinung über Worte und Sandwngeinzelner Personen, und, was auch ihre geheunen Sunde s ^etzeerpreßt von ihnen wenigstens eure öffentliche Anerkennung ^mmtder Sittlichkeit. — Jede öffentliche Uebertretung der Gesetze

»erchau«, Bd- VI. b

gegen