Amerika.
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«ine Ausnahme zu machen, und nicht >'»r/neu Frauen lassen sie d.eftEchuh angedeihen, deren Erziehung oder Fannl.e sie solcher Nucksick nwürdig machen, sondern allen Klaffen, ohn« Unterschied; )a. sie ,ck«mensogar die niedern Klassen mehr zu begünstigen, cks die, welche sieh ubsie gestellt glauben. Dieses Gefühl ist IN den Vereiingten Staaten soallgemein, daß man es nicht das Resultat einer höflichen Enker'e ne„.nen kann; es ruht auf einem Prinzip, welches, tief in den Gemüther»eingewurzelt, zum Nationalqesetz der öffentlichen Sittlichkeit gewordenist. — Der Sinn für honsliches Glück ist in Amerika allgemein verbrei-tet. und die haüsliche Tugend der Amerikaner ist die yauptquelle ihrerübrigen guten Eigenschaften: sie befördert die Jndustr>e, ,pcrnt dc„Unternehmungsgeist und ist der mächtigste Damm gegen l-tes Laster.D,r häuslichen Tugenden üben dort einen starken Einfluß auf die Er-werbung und Vermehrung des Vermögens aus, und ein einzelner Menlckbat oft mehr Milbe, in'den Bereinigten Staaten sein Fortkommen z»finde», als ein verheiratbeter Mann, der als Gatte »nd Vater derVurgertugend ein doppeltes Unterpfand gegeben, und durch ,edes Gttevferner Familie an Thätigkeit und Sparsamkeit gemahnt wird. Die»nterneym^dßen Kaufleute und Schiffseigner, die ersten H-abnkanrenund die Eigenthümer der größten Ländereien und Pflanzungen sind ver-beirathete Männer, und haben ihr Vermögen nicht vor ihrer He,rath,sondern nach derselben erworben, und dieses Bnspiel von Pro peruät,und der dadurch wachsende Kredit verheuatheter Männer, sind gleichsameme Prämie auf den Ehestand und bewirken. ta,; eS etnem juugrnManne leichter wird. sür Weib und Kmd zu sorgen, als sich allein fort-zubringen, u„r>, ist der Grund einmal gelegt, so folgt die Vermehrungvon selbst.
Obgleich das Volk der Vereinigten Staaten aus den verschiedenstenMenschenrassen zusammengesetzt und gebildet ist, das Gros derselben aberöle Briten und deren Nachkommen bilden, und englische Kvlomenden Anfang der Staaten machte» , ist auch die engli'che Sprache nichtNur die am allgemeinsten verbreitete, sondern auch die herrschende gcwor-den; alle Sraats - und gerichtlichen Verhandlungen werden m dieserSprache geführt, und alle Verordnungen in derselben abgefaßt, rmd nurerst seit einigen Jahre» hat man in Pennsylvania, Ohio und Miuonrrbegonnen, die Gesetze auch in deutscher Sprache zu publiznen. Dieenglische Sprache, obgleich mit vielen Amerikanismen vermischt, wirddurch die ganze Union sehr rein und gleichmäßig, und ohne abweichendeDialekte gesprochen, ist Sprach« des gemeine» Lebens geworden, undwird. wenn auch viele Worte derselben in Amerika in ganz anderem Sinnegebraucht und angewendet werden, als in England, auch von allen nichtbritischen Bewohnern verstanden und geredet, wenn gleich fast alleauch ihre Muttersprache beibehalten, und, wo sie unvermischte Gemein-den bilden können, dieScknlen in derselben halten, und in ihrer Mutter-sprache predigen lassen. Räch dem Englischen ist das Deutsche am wer-testen verbreitet, und in einige» Staaten fast überwiegend. HolländischHort man nur noch in einigen Gegenden des Staates New-Dork; Fran-zösisch in Lvnisiana. und Svanikck in «"> d-»
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Lvnisiana, nnd Spanisch in Lvnisiana und den Flvrida's.3. Stände und Kechtsvcrhältnilke.
Eine Ständeverschiedenheit, wie in den europäischen Staaten,n den Vereinigten Staaten von Nord-Amerika nicht; es besteht
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