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Amerikanisches Staatensystem.
schiedenen Gegenden des Landes gefunden worden. Unter den spanischenVicekönigen wurde am Sän Saba, 60 Meilen von Bastrup, eine Sil-dermine ausgebeütet, die, hinsichtlich ihres Ertrags, unter allen mexika-nischen Minen die dritte im Range war; die politischen Unruhen, sowiedie gefährliche Nachbarschaft der Comanches-Judianer, deren Jagdgebietdort begann, waren die Ursache, daß sie verlassen wurde. 1838 bildetesich zu Houston eine Gesellschaft, um diese alte und andere in der Nähesein sollende Minen zu untersuchen. — Goldsand führt der Colorado,und in der Nähe seiner Quellen hat man ganz gediegenes Gold gefun-den; gediegenes Kupfer kommt in mehreren Gegenden vor, und eine aus-gedehnte kupferreiche Strecke befindet sich zwischen dem Trinidad und
Brazos, unter Lat. 33° N.; schwefelsaures Kupfer und Alaun kommen
häufig im obern Texas vor; Blei liegt an vielen Stellen zu Tage; Eisen- !erz aber ist das am meisten im Lande verbreitete Mineral, und am !
obern Trinidad werden reiche Eisensteine gefunden, die 50 bis 60 Pro- I
zent reines Eisen enthalten. Ein großer Theil des Bodens am Wegevon Sän Felippe nach Houston scheint aus Eisenoxyd und gekörntemMetall zu bestehen. — Steinkohlen sind in derselben Gegend in vorzüg-licher Qualität anzutreffen, und Salzquellen und kleine Salzseen sindnicht weniger häufig. Ein solcher See befindet sich 30 Meilen O. vomNiv Grande und 70 Meilen von Sau Patricio, in welchem die Mexi-kaner jährlich große Quantitäten kristallisirten Salzes sammeln, nachdemdie Sonne die Abdämpfung ohne alle Kosten besorgt hat. Eine der ,Quellen des Brazos entspringt aus einer ungeheüren Niederlage von ^Steinsalz, über welche sich in der Regenzeit ein See bildet, dessen Wasserdann den ganzen Fluß merklich salzig macht. Andere Salzquellen sindin der Nähe der Quellen des Neches, nordwestlich von Nacvgdoches,und im ganzen Lande ist Überfluß dieses Minerals.
3. Hydrographie des Landes.
An trefflichen Wasserverbindungen ist Texas außerordentlich reich:im O. bildet der Sabine, welcher im Kanton Nacvgdoches entspringt,und für Dampfbvote 80 Meilen aufwärts fahrbar ist, vom Lat. 32° 9t-an bis zu seiner Mündung die Grenze zwischen Texas und den Ver-einigten Staaten; seine Mündung bildet einen nicht unbedeutenden See,dessen Eingang aber nur kleinen Fahrzeügen zugängig ist. Aus Texasempfängt er an Zuflüssen den Cherokee, Tanaha, Patron, Bvregas,Palo Gucho, Little- und BigCow, Cypreß und Bewilts-Creek; die Län-dereien zu beiden Seiten desselben sind größtentheilö fruchtbar, Holzreichund nur selten Überschwemmungen ausgesetzt. — Weiter westlich vomSo-bine munden: der Neches, welcher unter Lat. 32° 30' N. entspringt,in südöstlicher Richtung strömt, sich durch den Burnets und Sau PedroCreek, den Angelina Niver, den Piue Island, Tandy, Alabama, BigSandy und Charles Creek verstärkt, in den Sabine-See mündet, stüDampfboote 100 Meilen aufwärts fahrbar ist und einen reichen frucht-baren Landstrich bewässert, den er in der Regenzeit nicht selten über-schwemmt; — der Riv Trinidad, welcher unter Lat. 33° 25' N. u"oLong. 20° W. entspringt, durch die Vereinigung dreier Arme, der Wests'Middle- und Bois d'Arc-Fork gebildet wird, in vielen Krümmungen m>dem Neches parallel strömt, vom O. den Hurricane.Wallnut, Kickapao.M'^ton, Kettle, Self und Spring Creek, vom W. den Sabine, Cedar, MulberrY,Salt, LaS BvuraS, Bidais, Big und Newmans-Creek in sich aufnimw