Amerika.
361
Und in den östlichen Theil der Galvestonbay mündet. Die mittlereBreite des Stromes beträgt 250, die Tiefe desselben 8 — 1« Fuß; dieStrömung desselben ist heftig, doch wird er bereits mit einigen Dampf-booten über 25V, und bei hohem Wasserstande 400 Meilen aufwärts be-fahren. Das von ihm durchströmte Land ist theils sandig, theils thon-artiq und schwer, überall aber durchaus fruchtbar und schon mit vielenAnsiedelungen bedeckt. — Der Sän Jacinto ist bis zu seinem östlichenZweige für kleine Dampfboote fahrbar, hat hohe Ufer, die nur an ein-zelnen Stellen in der Regenzeit überschwemmt werden, durchströmt diereiche, nach ihm benannte Prairie und mündet, nachdem er von NO.den östlichen Arm, von W. den Sand, Atkins, Big-Dry, Spring-Creek»nd Cypreß-Bayvu in sich aufgenommen, bei Lynchburg in den nord-
westlichen Theil der Galvestonbay.
Der Brazos, der als Rio Jn-
cvgue unter Lat. 34° N. und Lvng. 24" W. entspringt, den Abfluß desSaline-Sees und durch diesen die Wässer der Flüsse Tosohuuvva, Tun-visaharea und Keriachehunova an sich zieht, hierauf den Namen desRio Brazos de Dios annimmt und nach SO. strömend unter Lat. 29"R. und Long. 18° 45' W. in den Golf von Mexiko mündet, von N.Und O. den Red-Fvrk, Roland", Aguila, Bear, Tanacono, Fresh, Pey-tvns- und Jsaaks-Creek, den Litlle Brazos, den Navosvtafluß, denBowmans, 10 Mites, Fish-Pond und Oyster-Creek, und von Ä. undNW. den Tacajnnova, der durch den Ontejuuvva und Ocoque verstärktwird, den Palo Pinto, den Cedral Creek, den Nio Bosque, den Tvwa-rana, Lake, Cone, Cow und^ Daus Creek, den Rio Sän Andres oderRttle Niver, der durch den Sän Leon, Lampaces, Salado, Clay, SänGabriel und Elm verstärkt wird, und den Jegua mit seinen vier Armen,den New-Dears, Caney, Mill, Dulce, Big und den Cow-Creek in sichaufnimmt und aus seinem ganzen Laufe den fruchtbarsten, und bis jetztam dichtest bevölkertsten Theil von Texas durchströmt. Dampfboote kön-nen bei hohem Wasserstande den Fluß über 100 Meilen aufwärts, undkleinere Boote, nach Überwindung einiger Tragplätze, denselben bis nachRashville befahren. — Der Colorado, nach dem vorigen der größte^trom des Binnenlandes, entspringt unter Lat. 29" 40' N. und Long.
56' W., strömt in NO.-Richtung bis zum Lat. 31° 38' N-, wird°>s dahin durch den Friar Creek, den Aguilas und Pisaxejunova ver-stärkt, vereinigt sich hier mit dem von NW. kommenden Pasigoua, derVm die Wässer der Salada, Mnchiqne und Piaroja-Creeks zuführt, än-Oft't hier seinen Kurs nach SO-, durchströmt i» vielen kleinen Bogeninen der fruchtbarsten Landstriche, empfängt von W. den Sän Saba,Llando, den Piederuakes und eine Menge kleiner CreckS, vom O.,eu Pccan Niver, und unter den vielen kleinen Creeks: den Hunting,>vncy, Hamiiton und Wiltbarges, und mündet unter Lat. 28° 47' N.
Madagordabay. Mit Damfbvoten wird er, trotz seiner Größe,uicdt befahren, da oberhalb seiner Mündung einige Inseln liegen,denen das Fahrwasser durch Rafts und Sawyers, wie in einigen
bare c^"^" denen der 50 Meilen lange und 40 Meilen aufwärts boot-strvme ? ^^ruard der ansehnlichste ist. — Westlich vom Coloradodie ^ Labaca, der sich mit dem Navidad vereinigt, und inavacabap, die nordwestliche Bucht dex Matagvrdabay mündet. —