Amerika.
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Marder, Waschbären oder Naccoons, Oppossums oder Beutelthiere,Stinkthiere, Biber und Fischottern bewohnen die noch unkultivirtenTheile des Landes, zeigen sich oft aber auch in den Ansiedelungen, woEichhörnchen aller Art dem Mais oft bedeutenden Schaden zufügen. —Alle in den Vereinigten Staaten bekannten Wasservogel, worunter vor-züglich wilde Enten und Gänse, und wilde Schwäne von grauem undweißem Gefieder, beleben die wasserreichen Gegenden des innern Lan-des. Pelikane, Reiher, Kraniche und Flamingos schwärmen überall anden Küstenstrichen umher; wilde Truthühner, die oft 2V—30 Pfund wie-gen, Rebhühner und das hier heimische Wiescnhuhn beleben die Wald-stellen und Prairies. Fasanen, Tauben, Wachteln, Schnepfen, mehrereArten Papageien und alle Arten von Sing- und Schmuckvögeln, die demSüden der Union und Mexiko angehören, sind hier überall zu finden,und von Raubvogeln, außer Adler, Falken, Geiern und Eüle», denTurky-Buzzard, hier Karancro genannt, welchen die Pflanzer sehr hoch-achten, weil er sich von den todten Thieren nährt, welche in den Prai-ries sterben, und somit viel zur allgemeinen Gesundheit beiträgt. DieseDögel sind immer auf der Lauer, man sieht sie oft in großen Schaarenhoch oben in der Luft schweben und Kreise beschreiben, und wer einensolchen Vogel todten wollte, würde von seinen Nachbarn sehr übel ange-sehen werden. — Von Amphibien findet man verschiedene Schlangen-arten, worunter zwei Arten von Klapperschlangen, in manchen Gegendeniu furchtbarer Menge, und die ebenso gefährliche Kupferschlange, mehreEidechsarten, Schildkröten und Frösche. — Fische finden sich in allenMissen und CreekS in großer Menge, und an der Küste alle Arten,welche Westi'ndien bietet. — In Bezug auf Insekten hat die Natur Te-Pas verschwenderisch reichlich bedacht; man findet die prachtvollsten Schmet-terlinge und Käfer, die wohlschmeckendsten Krabben und Krebse, auchdie Biene ist den Ansiedlern bereits hierher gefolgt und an MuSquitenUnd andern lästigen Insekten ist ebenfalls kein Mangel.
Das Volk.
I- Allgemeine Äevölkerungsverhältnil'l'e. — Stammverlehirdenheit. —Neligions- und Erftehungsweten.
Die Bewohner von Texas sind ein Gemisch von Mexikanern, Ein-wanderern aus den Vereinigten Staaten, Engländern, Deütschen und»ranzvsen und verschiedenen Jndianerstämmen, von denen dieCumanchesR» Hstdlreichste Völkerschaft bilden. Die Zahl der spanisch-mexikanischenvit,?ulkerung belief sich 1825 auf 3,000 Seelen, die eingewanderte Be-18,» Glitte 1830: 15,000; 1834 gegen 40.000; — 1836: 50,000;
gegen 125,000; 1841: 180,000 und 1844: 250,763 Seelen. — Raumch "weh für Millionen fleißiger Hände übrig, und trotz der widerspre-in Gerüchte, die über dieses Land im Umlaufe sind, wird TexasSta eJahren hinsichtlich seiner Einwohnerzahl keinem der bevölkertstenUnion nachstehen. — Die Mehrzahl der neu eingewandertenden besteht aus Nord-Amerikanern aller Staaten, besonders auö
luouche,,, Louistana, Mississippi, Alabama, Georgi'a, Tennessee