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6 (1844) Das amerikanische Staatensystem, das mohammedanische Staatensystem, die christlichen Staaten von Abyssinien, das buddhaistische Staatensystem und die Heidenwelt : nach den geographisch-statistischen Hauptverhältnissen / von Dr. Heinrich Berghaus
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Amerika.

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und Provisionen angeordnet; Kommissäre waren nach den BereinigtenStaate» abgegangen, nm Hülfe und Beistand zu suchen, und die Wie-dereinbernfung einer National-Kvnvention beschlossen. — Die Erfolge derentschlossenen Gegenwehr der kleinen Zahl Texaner, dem Koloß Mexikogegenüber, begannen nun in den Vereinigten Staaten sich zu zeigen: inxvuisiana, Tennessee, Alabama und Georgia erhoben sich Freiwillige,schössen Beiträge in Geld zusammen, und ein einziger Freigebiger in^ashville, ganz fremd der texanischen Sache, unterzeichnete allein 5,000Dollars. Bon Alabama kam eine Kompagnie aus den besten Familienauf eigene Kosten und bot der Regierung ihre Dienste an, und dieKommissäre entrirten eine Anleihe in New-Orleans von 200,000 Dvll.

Mittlerweile zogen sich am Nio Grande die Wolken dichter zusam-men. Krieg und Rache kamen Hand in Hand mit Santa Anna: 1,000

Mann waren in Matamoras, 1,000 an der texanischen Grenze weiter

°beu, 1,000 bereits am Nio Frio, und mehrere zogen aus dem Innernderber'. Ein bedeutender Theil dieser Truppen war Kavallerie, die bestenTruppen Mexiko's, wohl bewaffnet; Santa Anna hatte öffentlich aus-gesprochen, Texas erobern oder Mexiko verlieren zu wollen, und derPlan des Oberbefehlshabers ging vahin, zuerst Bexar und Goliad wie-der zu nehmen, und dann in's Innere zu marschiren. — Die ganzelexani'sche Macht bestand in der Garnison von Bexar, 140 Mann unter

Dberst Travis, und jener von Goliad, etwa 400 Mann unter Oberst

Tannin. — Den 21. Febr. 1836 erschienen die Mexikaner vor Bexar,trieben die kleine Garnison in die Feste Alamo, und begannen diese zubelagern, und vom 23. an zu beschießen. Der tapfere Travis wehrte sichHeldenmüthig; znr Ergebung aufgefordert, war seine Antwort ein Ka-nonenschuß; bis zum 3 März hatte er nicht eine» Mann verloren, aberniele Feinde getödtet; denselben Tag erhielten die Mexikaner 2,000 MannVerstärkung; Santa Anna kommandirte nun selbst, und die mexikani-sche Truppenzahl belief sich jetzt auf 4,170 Mann und einen starken Ge-schützzug. — Die Texaner, die denselben Nachruhm verdienen, als dieGriechen unter Themistokles, waren von wvchcnlanger Arbeit und Schlaf-losigkeit erschöpft, und hatten täglich Angriffe zurückgeschlagen, als am0- Morgens vor Tagesanbruch ein allgemeiner Sturm begann. Zweimalwurden die Wälle erstiegen, und eben so oft wieder vom Feinde gesaü-; „ach einer kurzen Pause trieb Santa Anna und seine Officiere dieEnippeu in Heerden über die Mauern. Im Innern der Feste setzten

die

Tepaner, die im Gedränge nicht mehr laden und schießen konnten,

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ven Kampf fort, indem sie ihre Büchsen als Keülen gebrauchten, bisauch d^. letzte Mann von ihnen gefallen war. Der Sturm war in einerStunde vorüber, und die Belagerung kostete den Mexikanern 1,500 ihrerbeste,, Truppen. — Mittlerweile hatte sich die Generalversammlung am. März in Washington vereinigt, und am 2. einstimmig die Unabhän-^gkeit von Texas erklärt. General Houston ward wieder zum Oberbe-ledlshaber der Armee ernannt, und errichtete sein Hauptquartier zu/^!^alez, mit circa 300 Mann!! unter seinem Befebl. Oberst Fanninblnelt Weisung, Goliad zu verlassen und sich auf Victoria zurückzuzie-unglücklicher Weise aber in einem Moment, wo er seine Truppenertheilt hatte, um Kolonistenfamilien östlich zu eskortiren. Kapitän^"ug, der mit 28 Mann zu diesem Zweck ausgezogen war, wurde am^ von i,ioo Mexikanern umringt, warf sich in die Kirche der Mission"fugio, wo er sich z Tage lang gegen den Feind hielt, wegen Mangelvi. 25