Amerika.
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Pien entworfenen Konstitution, mit der, früher zu Guatemala gehörendenProvinz Cviapa, zu einer selbftstäudigen Republik und ernannte MiguelBarbachano zu ihrem ersten Präsidenten. Durch die Lvsreißung von Me-xiko hat die, fast ausschließlich indianische Bevölkerung von Ducatan be-wiesen, daß sie in der Kultur und sogar in der politischen Bildung großeFortschritte gemacht hat. Ihren Uuabhängigkeitssinii haben die Bewoh-ner von jeher bewiesen: sie waren vor der Entdeckung der neuen Weltnie den aztekischen Königen unterworfen, zeichneten sich, als die spani-schen Eroberer in's Land drangen, durch einen verbältnißmäßig hohenKulturgrad aus, und scheinen von Mexiko eben so wenig verstanden zuwerden, als zur Zeit der Entdeckung von Hernandez de Cordova.
Nach de» neuesten Nachrichten soll Mexiko der Republik gewisse Vor-rechte zugestanden haben, um sie wieder zum Rücktritt zu bewegen, schwer-lich dürfte Santa Anna dießmal gewinnen, und um so mehr, da von Texasaus die feindliche Stimmung gegen Mexiko immerfort unterhalten wird.
3. Eintheilung. — Topographie.
Die Republik Yucatan zerfällt in folgende 7 Distrikte:
Distrikte.
Bevölke-
rung.
1841.
'S «« L«-
.s --
K K
Zahl der Alcal» !dias. !
Zahl der Kirch.spiele.
Zahl der Dörfer.
Hauptorte.
Einwohner,
zahl.
Campeche.
WS,400
5SV
6
l4
27
Sän Franeiseo de Campeche
8,400
98,800
sss
,
17
23
..
Cnidad-Real .
61,520
610
rr
20
58
Ciudad-Neal.
«,380
43,230
SK8
8
2l
ll /u'l tll
3 200
30,2ov
Sl4,400
3,S73
50
90
223
—
. Merida, unter Lat. 20° 50' N., Hauptstadt der Republik, Sitz^ Präsidenten, der Centralbebörden und eines Bischofs, im N. dervalbiusel, 8 Meilen von der Küste entfernt, an einem kleinen Flüßchen,Dessen Wasser in Kanälen durch die Stadt geleitet wird; die Stadt istegelmäßig, nach spanischer Art gebaut, wird von acht sich rechtwinkelig"izendeu Hauptstraßen durchschnitten, die auf einem in der Mitte lie-8 »den Marktplatz zusammenstoßen, an welchem, außer den Staatsgebaü-Un!/ ^ Kathedrale steht; hat außerdem 2 Pfarrkirchen, 2 Mönchs-die c ^"unenkloster, I Hospital, 1 Kollegium und 15,500 Einwohner,te,'t » Kattune und Leder bereiten und bedeutenden Markthandel un-vo>> — Der Hafen von Merida, Sizal genannt, liegt nördlichsticke " Stadt, unter Lat. 2l° 10' N., er ist nicht viel mehr als einesich - Gliede, die durch ein kleines Fort gedeckt wird, und vor welcherder lange Sandbarre, Vajo de Sizal, hinzieht. — Im S. und W.fxj,.^ladt sind in den dichten Wäldern ausgedehnte Ruinen, die von derlege»"" l)vheu Kultur der hiesigen Bevölkerung sprechendes Zeugniß ab-u — Sau Franciöco de Campeche, unter Lat. 19° 15 ' 45 " N.,