Amerika.
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! Bega de Supi'a, die 70 Procent enthalten sollen ; die Minen des DistriktsChoco allein liefern jährlich bis 12,000 Pfund Gold (nach andern nur18 — 20 Zentner Gold und 10 Zentner Platina); man bearbeitet nurPlatinagrnben, die 3!U/z Procent liefern, und läßt bis jetzt alle andernunbenutzt; die Bleigruben von Pantana liefern ein Erz von 60 ProcentBlei und drei Unzen Silber, und die von Echandia 60—80 Procent undetwas Gold. Das ganze Thal von Chauca ist reich an edlen und andernMetallen. Auch Sau Pablo hat Goldminen, und in der Nähe der Höhlevon Datetchä findet sich Gold und Smaragde gleich Taubeneiern. DieSmaragdminen bei Mnso sind sehr ergiebig; bei Apone sind Goldwäschen;Quecksilber findet man im Überfluß, und die Knpferminen bei Muniqueraliefern von 60—70 Procent. — Salz findet sich gleichfalls in Menge.Die Salzgruben von Zipaquirv lieferten in sechs Monaten 13,670 Aro-ben; auch bei Santa Martha finden sich Salzgruben; Salpeter in denHöhlen von Vatetcha und auf den Höhen von Carlhagena, woselbst manauch eine Art Glaubersalz findet.
v. Das Volk.
Die Bewohner der columbischen Staaten bestehen, wie allerwärts,in den Staaren spanischer Nationalität aus Eingebornen oder Indianern,aus Eingewanderteu, größtentheils Spaniern, und deren Nachkommen,
! Kreolen, Afrikanern und Mischungen aus allen diesen Nassen. Dieherrschende Sprache ist die spanische; die Ureinwohner haben die ihrigebeibehalten, doch fast alle christlichen Indianer die spanische Spracheebenfalls angenommen.
Die Bevölkerung ist im Verhältniß zur Größe des Landes nochhöchst unbedeutend; die weiten Ebenen des Landes sind ohne MenschenUnd Todesstille herrscht in ihnen, während in den Urwaldungen des In-Uern eine Menge wilder Stämme Hausen. — Die Zahl der Einwohneraller drei columbischen Staaten belief sich 1840, ohne Berücksichtigungber unabhängig lebenden wilden Indianer, auf 3,232,364 Seelen, vonbnien Nen-Granada 1,637.000, Venezuela 045,364, unbEcuador 600,000Seelen beanspruchte. — Die Menschen sind hier übrigens »och nicht so"Veit in der Vollkommenheit vorgeschritten, als die Natur, und können^"ch noch nicht besser sein, wenn man die schmälige Unterdrückung be-denkt, unter der auch sie schmachteten und aus der sie kaum erst hervor-drangen. Der Charakter der Bewohner ist verschieben, je nachdem sieGebirgsgegenden oder das Flachland bewohnen: die ersteren, sowie über-haupt die christlichen Indianer, sind sanft, gutmüthig, nicht ohne Ver-band, thätig und betriebsam; die in den flachen Gegenden aber höchst^berglaübisch, bigott, vollerDorurtheile, unwissend und indolent im höch-nen Grade, voller Apathie, ohne Gewerbfleiß und Industrie, und daher?"ch aüßerst arm, und das Land vollerBeitler. Selbst ohne eigentlichen^>nn für Freiheit ist das Volk, und nur von einem unbegränzten Haß^gen Spanien durchdrungen, daher auch einzig nur die Ausdauer, KraftJ?d Tapferkeit desselben im Befreiungskriege. — Stolz und Dunkel ohne> uz? .'t und Kenntnisse; wvhlberechnetes Interesse hinter anscheinendert "chgültigkeit; kleinlicher Neid, Geiz und Eifersucht gegen die folgen-sel, Thätigkeit der Fremden, die Talent und Geld nur vorsichtig dürfeng,'e„ lassen; Wortbrüchigkeit, Undank, Empfindlichkeit u. s. w. sindtundzüge im Charakter der hiesigen Bevölkerung, und Trunk- und
SO-