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Amerikanische- Staatens-stem.
eben so alles Land zwischen dem Nio Secunde und Tercero. Weiteraber nach S. folgen offene Steppenweiden von unermeßlicher Ausdeh-nung ohne Baum und Strauch, aber mit Gräsern und salzigen Krauternnicht selten bis zur Höhe des Reiters bedeckt; dies sind die unabsehbarenGefilde für die zahlreichen Heerden der wildlebenden Rinder und der un-geheuren Menge verwilderter Pferde. Andere Strecken bestehen ausMoor- und Sandlande. Diele Gegenden sind von Salpeter- und Salz-anflügen wie überschneit und der Dorrath beider Salzarten ist ungeheuer.Wilde Rinder und Pferde, verwilderte Hunde und die Ranbthiere die-ser Weltgegend, Jaguare und Kuguars, die unschuldigen Armadille, derZorillo, und der amerikanische Strauß, und von Indianern: die Huar-cas, Ancaes, Pnelches und Pehuenches sind die Bewohner dieses aus-gedehnten Landstrichs, den gar häufig der Pampero, ein Sturmwind,von den Anden herab mit einer Gewalt dnrchbraußt, daß nichts ihm zuwiderstehen vermag. — Die la Plata - Staaten sind trefflich bewässert.Nach O. zu ist der Uruguay, der aus Brasilien kommt und von O.her den Abicuy und den Negro aufnimmt, viele Fälle bildet, vomAugust bis Oktober die Umgegend überschmemmt, und bis Lat. 31° 12 'S. für große Schiffe fahrbar ist, der bedeutendste; westlich von ihmströmt der, ebenfalls aus Brasilien kommendeParann, der den Para-gnay aufnimmt, weiter unten mit dem Uruguay sich vereinigt, und nununter dem Namen des la Plata die meerbusenähnliche, 5 Meilenbreite und 40 Meilen lange, und zwischen Santa Lncia und las Pie-dras, wo das süße Wasser aufhört, fast 15 deütsche Meilen breite Fluß-mündung bildet. Außer den genannten Flüssen, dem Salado und Ter-cero, empfängt er nur uubedeütende Zuflüsse; in seinem oberen Laufe ister sehr reißend, hat eine Menge Inseln, Klippen, Wasserfalle undStromschwellen, schwillt vom December bis Juni an, kann über 200 M-aufwärts befahren werden, und seine Strömung äußert sich im Meerenoch 60 Meilen von seiner Mündung. Im S. des Paranü, wo er dieGrenze gegen Paraguay macht, liegt der 15 Meilen lange SumpfseeDbara, aus welchem der M i rin a y zum Uruguay, der San ta L u ci a,C.orrientes und Bateles zum Paranä abfließen. Den W. durch«ziehen der Salädo und Dulce, die eine Menge kleiner Flüsse an siehziehen, und ersterer strömt dein Paranrr zu, letzterer bildet die große»Salzseen von Porongos; südlicher fließen der Primcro und Se-gnn do, welche sich in Seen verlieren, der Quarto und Quinta abernur in der Regenzeit den Saladillo erreichen, und vereint mit diesemsüdlich in die la Plata-Bay münden. Eine Menge kleiner von An-kommenden Bergwässer verlieren sich in den Seen der Pampas, dere»größter, der Laguinilja, durch den Colorado oder Desaguadervin die im SO. liegende TmoS Santos-Bay fließt, und den Diama»-aufnimmt, der Berberero in den Pampas verdunstet, und der Pa^cipa und Andalgala im N. sich ausdehnen. — Der Boden des Lan-des ist weniger fruchtbar als in andern Theilen Amerikas, auch ist ^Ackergrumme nicht sehr tief und die Unterlage meistens Sand. — D»Klima ist sehr verschieden: die Gipfel des Hochgebirges im W. si»v ""ewigem Schnee bedeckt; auch das Bergland des Nordens hat rauhe L»l 'in den Ebenen daselbst herrscht aber ein fast tropisches Klima, dasS. zu immer mehr verschwindet, und unter Lat. 35° S. im Winter samdüunes Eis und Schneegestöber blicken läßt. Noch rauher wird das K"Munter Lat. 40° S., wo es ganz dem deutschen gleich ist. Die Pampas habe