»md kaum die Aussaat erträgt*), während die Larve der Wet«ze »sch nake (lipuls li-itio!) in den Blüthen des Weizens 'ebtund dieselben zerstört. Aber auch die Larven der Sand-After-wespe (8pl»ex ni-ennria aus der Familie der Hautflüg-
ler, leben in den Halmen des Winterweizens, zuweilen auch desRoggens und Hafers, deren Inneres sie bis zu den Aehren hin-auf zernage», wodurch die lcztern verbleichen und verderben ** ***) ).
Dagegen hat das Benagen und Zerfressen der Fruchthülle nachder Reife (durch die Wespen, Hornissen u. a. m.) wenigoder gar keinen nachthciligen Einfluß auf die Fortpflanzung derGewächse, wenn dabei nur nicht die Samen beschädigt werden <").
*) Von den Lippe »fliegen sind auch noch andere Arten (Osclol,rumiUonis und 0. linest» dem Getreide sehr schädlich, in-
dem ihre Larven die jungen Weizen- und Noggenpflanzen angrei-fen, die jedoch später oft sich wieder erholen und sogar nachherdesto reichlicher Halme treiben sollen.
—) Hier dürfen doch auch die Verheerungen nicht ganz unerwähntbleiben, welche die sogenannten Kvrnwürmer anrichten, obgleichdieselben nicht sowohl die Körner bei der natürlichen Aussaatangreifen und zerstören, sondern vielmehr nur da erscheinen, wodie eingeernteten Getreidefrüchte längere Zeit in größer» Haufenaufgeschichtet liegen. Man unterscheidet verschiedene Arten desKornwurms: den rothen oder die Larve des rothen Korn-wurmkäfers (^pion trumeiitarium 6ra«>v. , Ourculio krumentsriu .1Lrnn.), die das aufgespeicherte Getreide zerfrißt und oft sehrgroßen Schaden anrichten den schwarzen Korn wurm, dieLarve des schwarzen Kalanderkäfers oder des schwarzenKornwurm-Reiters (6sli»llckr» Aranaria Ctairu.), welche nochschlimmer als der rothe Kornwurm ist, und nicht selten einen ganzenGetreidevvrrath verdirbt; den weißen Kornwurm, die Raupeder Getreidemotte crioea V^-nell»), welche mehrere Getreide-körner zusammenspinnt und daraus ein Gehäuse bildet, aus welchemsie von Zeit zu Zeit hervorgeht, das Getreide zernagt und so in diesemgroßeZerstörung anrichten kann, wenn es nicht durch öfteres Umwer-fen zeitig von dem gefährlichen Gaste befreit wird. Auch die Larvedes mauritanischen Getreidekäfers (ki'azoüita msuritsnic»Mv., T'eueliria mauritsni'co» Lmn.) greift, besonders in südlichergelegenen Ländern, aufgeschüttetes Getreide an und verdirbt dasselbe.
***) Durch dieses Zernagen der Fruchthülle werden im Gegentheil dieSamen freigemacht und können um so eher zur Keimung in denBoden gelangen. Wie sogar durch das Verzehren der fleischigenFruchthüllen und das Verschlucken der Samen durch Säugethiereund Böge! die Aussaat befördert und weiter verbreitet werdenkönne, ist schon früher (H. S. 47H ausführlicher gezeigt worden-