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Gesichtspunkte», aus welchen sie sich betrachten lassen, eine gleicheWichtigkeit beigelegt werden, wie dieses van Ada nsvu geschehen ist,da manche Organe oder Verhältnisse derselben immer von größererBedeutung für die Klassifikation seyn werden, als andere. Daferner, wegen des Mangels höherer Abtheilungen, ein allgemeinerUcberblick der Familien fehlt, so konnte sich auch die Adanson'-sche Methode nicht wohl zum allgemeinen Gebrauche eignen.Uebcrdics; erschwerte er selbst durch die eigensinnige Aenderung,die er mit den gebräuchlichen Pflanzcnnamcn vornahm (welcheer zum Theil mit ganz barbarischen Benennungen vertauschte),sowie durch die Abweichung von der allgemein befolgten Or-thographie seiner Muttersprache, seinem sonst sehr verdienstlichenund viele treffliche Beobachtungen enthaltenden Werke den Ein-gang bei seinen Zeitgenossen.
Daher kam es auch, daß das natürliche System von Jns-sicu, sobald dasselbe bekannt wurde, in Frankreich sehr bald dieAdanson'sche Methode verdrängte, welcher dort schon das bis da-hin immer noch in großem Ansehen gestandene System von Tour-»esvrt zu weichen begonnen hatte. Der Grund zum Jussicu'-schcn System, dessen Uebersicht bereits (S. 240 — 246) mitge-theilt worden, ward von Bcrnard dc Jussie» (geb. zu Lyonim Jahr 1699, gest. als Professor und Vorsteher des königlichenGartens zu Trianon im Jahr 1777) gelegt, welcher schon seit1774 die Pflanzen des ihm untergebenen Gartens nach den vonihm angenommenen Familien geordnet hatte, aber nichts über seineneue Anordnung der Gewächse bekannt machte. Erst seinem Nef-fen, Antvine Laurent de Jussicu, seinem Schüler undNachfolger, diesem gleich trefflichen Pfianzenkeuuer und genauenBeobachter (geb. zu Lyon im I. 1748, gest. zu Paris 1836),verdankt die Wissenschaft das klassische Werk l), in welchem ernicht nur die Familien aller damals bekannten Gewächse aufführte,sondern auch die Grundsätze darlegte, welche ihn bei seinen Un-tersuchungen und bei der naturgemäßen Zusammenstellung derGattungen geleitet haben. Man erkennt, daß A. L. de Jussie»nicht bloß die von seinem Oheim erdachte Anordnung wiedergegeben,
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