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sondern dieselbe vielseitig verbessert und eigentlich erst zur wirklichsystematischen Klassifikation erhoben hat. Auch war er seit derHerausgabe seines Werkes bis zu seinem Tode bemüht, durchfortgesezte Untersuchungen die natürlichen Verwandtschaften derPflanzen immer weiter zu verfolge», hiernach sein System mög-liehst zu verbessern und im Einklänge mit den steten Fortschrit-ten in der Pflanzenkcnntniß zu erhalten. Wir verdanken die-sem hochverdienten Forscher ferner die Aufstellung und Verbesse-rung vieler Gattungscharaktcrc, welche alle von der genauen undgewissenhaften Beobachtung ihres scharfsinnigen Verfassers zeugen,dessen Arbeiten überhaupt als Muster gelten können, wie die Phy-tographie behandelt werden müsse, wenn sie der Pflanzenkundenützen und zu einem wahrhaften Fortschreiten derselben dienen soll.— Eine sehr wohl durchdachte, ausführliche Darstellung des Jus-sieu'schcn Systems, sammt den Charakteren der Familien undGattungen, hat Etienne Pierre Venteuat, Professor inParis, gegeben ') und sich dadurch um die Verbreitung des Stu-diums der natürlichen Verwandtschaften kein geringes Verdiensterworben.
Wahrend so in Frankreich das natürliche System weiter aus-gebildet wurde, und schon sehr früh die künstlichen Systeme zuverdrängen begann, blieb man in den übrigen Ländern inrmernoch fest und beharrlich bei dem Sexnalsysteme stehen, und Jns-sieu sah während dieses Zeitraums seine Lehren über die uatür-l.che Verwandtschaft außerhalb Frankreichs nur spärliche Wurzelnschlagen. Dcmungcachtet war es ein Deutscher, Joseph Gärt-ner, Arzt zu Kalw in Würtcmbcrg, welcher durch sein schon(S. 569) genanntes, klassisches Werk über die Früchte und Sa-men ungemcin viel zur Berichtigung und Verbesserung der Cha-raktere und dadurch zur fester» Begründung des natürlichen Sy-stems beitrug. Auch fand Gärtner's Werk bei Ant. Lor. deJussicu selbst die ihm gebührende Anerkennung, welcher die darinniedergelegten Beobachtungen und Ideen mit richtigem Urtheilprüfte, und bei seinem unermüdlichen Bestreben, den Charakteren
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l>Ä>i8, 2 „ vil. (179g). i Bde. (8.). Mit 24 Kupfertafeln, auf wel-chen die Blüthen und Früchte von Gattungen aus allen Familien
dargestellt sind.