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Erster Band.
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fachen das Meer im Busen von Kalifornien ölrrr cle Lermejo, das Pur-pur-Meer. Dagegen ist das Schwarze Meer nicht dunkler, und dasWeiße Meer nicht Heller als andere.

Obwol A. von Humboldt es bestimmt ausspricht, daß die Beschaffen-heit des Himmels fast gar keinen Einfluß auf die Färbung des Meeresausübe, so scheint dennoch Murray geneigt zu sein, dem Reflex der Be-wölkung zum Theil die Schattirungen zuzuschreiben, nicht minder auch denim Master vorhandenen animalischen und vegetabilischen Materien imZustande der Verwesung und im Zustande des Lebens. Man habe sich,meint er, taüschen lassen und das für die Farbe des Wassers gehalten,was die Farbe dieser Materien gewesen sei.

Merkwürdig ist noch eine eigenthümliche Färbung des Seewassers,welche Scoresby im Grönländischen Meere ") beobachtete; er sah, zwischenden Parallelen von 74° und 80°, große Strecken im offenen Meereschmutzig olivengrün auffallend gegen das umgebende Blau abstechen,und sah sie fortgetrieben lange Streifen von Norden nach Suden bilden,welche oft zwei bis drei Breitengrade lang, aber in der Breite sehr ver-schieden waren, indem dieselben bald nur ein Paar, bald aber dreißigbis fünfundvierzig geographische Meilen betrugen. Diese Stellung erneuertsich von Jahr zu Jahr, und sehr gewöhnlich ist sie unter dem Meridianvon London. Eine genauere Untersuchung ergab, daß das Wasser dieserStreifen, welche zuweilen '/»des Flächenraums des ganzen Grönländische»Meeres einnehmen, von Millionen kleiner Thierchen ('/^ bis '/-» Zollim Durchmesser) erfüllt sei, welche der Medusen-Familie anzugehörenschienen. Sie sind bräunlich gefärbt und geben durch Vermischung mitdem Blau den grünen Schein, und je mehr die Farbe des Meerwassersins Blau überging, desto seltener zeigten sie sich. Diese'grünen Streifensind den Grönlandöfahrern besonders deshalb ein Gegenstand größererAufmerksamkeit, weil in ihnen die Wallfische am häufigsten vorkommen,welche sich von diesen Thierchen zu ernähren scheinen.

Mit der Färbung des Meeres in sehr nahem Zusammenhange stehtseine Durchsichtigkeit. Diese ist im Allgemeinen weit größer, als siel»

'') In einer Parlamentsakte (nsste Georg III, Kap. 4>, §. is.) zur RegulirnMdes Nordischen Wallsischfangs ist die südliche Gränze des Grönländischen Meerezwischen den Küsten von Eüropa und Amerika auf Lat. ss" 3<ü N. ststgeseöworden. Die Wallfischfänger selbst aber verstehen unter diesem Namen die Ge-genden um Spitzbergen, wo die Fischerei zuerst in größerer Bedeütung betriebenwurde. Die Gewässer der Bassins- und Hudsvns-Bai nennen sie Davis-Straßen-