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Erster Band.
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gebildet wird; dann die Influenz von Wasser aus dem Polarmeere undendlich drittens ein nördlicher Zweig des Golfstroms, der sich bisweilenbis an die europäischen Küsten ausdehnt. Die Polarwasser bewirken eineErkaltung des Wassers dieser nordafrikanischen Strömung, welche sobedeutend werden kann, daß unterm Parallel von 21° N. und unter einersenkrechten Sonne, gegen das Ende des Monats Mai, die Temperaturdes Stromwassers nur 20°,5 betrug, -was die Wärme des Parallels vonLat. 4N° N. im Monat Juli ist. Je nachdem die zuströmenden Polar-wasser in größerer Menge sich anhäufen oder die westlichen Winde dauern-der sind, verändert sich auch die Breite und Geschwindigkeit der Nvrd-afrikanischen Strömung, die sich zu Zeiten bis in die Gegend der Azorenerstreckt. Allgemein ist die Erfahrung gemacht worden, daß sie an derSeeseite eine südliche, an der Landseite dagegen eine östliche Richtunghät. Bis gegen Madeira hin, das, eben so wie die Canarischen Inseln,mitten in diesem Strome liegt, ist die Geschwindigkeit «"-,5 bis 0"°,» inder Stunde. Von den Eapverdischen Inseln liegen nur die östlichen inner-halb desselben, und seine Breite an der Küste von Guinea kann wol zu180 Meilen angenommen werden. Am schnellsten fließt er hier, wennlängs der Küste der S.W-, eine Art Monsun weht, der dem Passat,welcher nur in einer gewissen Entfernung vvm Lande anfängt, merkbarzu werden, entgegengesetzt ist.

Mit dieser Guinea-Strömung ist der Kreislauf der Atlantischen Ge-wässer geschlossen; wir haben gesehen, daß sie sich vom Kap der gutenHoffnung in nördlicher Richtung zum Äquator, dann längs dieses gegenWesten nach Westindien und in das Caribische Meer, durch den Golfvon Florida zurück in den Ocean gegen die Küsten der Alten Welt, undendlich längs der afrikanischen Gestade wieder nach dem Äquator bewe-gen, wo die Buchten von Benin und Biafra gleichsam als ein Cnl deSac des Atlantischen Oceans erscheinen.

Wenn sich die Äquatorialströmung der amerikanischen Küste nähert,so spaltet sie sich in einen nördlichen und einen südlichen Zweig. DieAbsonderung dieses letzten; erfolgt im Parallel des Kap St. Augustin,Lat. 8° S., um die Brasilische Küstenftrömung zu bilden, die jedoch nichtdas Gestade selbst zu erreichen, sondern sich in einer gewissen Entfernungvon demselben zu halten scheint, in dessen unmittelbarer Nähe AdmiralRoussin periodische und veränderliche Strömungen fand, die sich ganznach den Winden richteten, welche in der Nähe der Küste nicht mehr dieregelmäßigen und beständigen Luftströme des S.O.Passats sind. Indemdiese Brasilische Strömung im Allgemeinen derselben Richtung folgt,