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Erster Band.
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Ursache, der Winde nämlich, nicht minder merklich sind, und eine be-trächtliche Vermehrung verursachen, wenn sie sich denjenigen zugesellen,die eine Folge der bewegenden Hauptkraft sind; die ungestümen Windeaus O.N.O. und N., diejenigen, welche vorzugsweise auf den Golfstromeinwirken, fangen gewöhnlich im September an und dauern bis zumMärz, so lange also, wie die Sonne in der südlichen Hemisphäre ver-weilt. Ereignet sich bei der Veränderung der Jahreszeit Vollmond oderNeumond, so hören diese Winde gemeiniglich mit einem Sturme auf.

Aus dem Vorhergehenden kann man schließen, daß Ebbe und Fluthin der Nähe des Stroms Veränderungen erleiden müssen, die mit denbeschriebenen Umständen in direktem Verhältnisse stehen. Längs derRänder des Golfstroms, und vorzüglich an seiner äußern, gegen denOcean gerichteten Kante, existirt fast überall eine Strömung, deren Rich-tung der Direktion des Hauptstroms gerade entgegengesetzt ist, und derenGeschwindigkeit vom Winde im Verhältniß seiner größer« oder geringernKraft beschleünigt oder verzögert wird. Wirken die Winde in der Rich-tung der Hauptströmung, die sich alsdann mehr ausbreitet, so sieht sichdie Gegenströmung in ihrem Laufe gehemmt, und so umgekehrt.

Wenn im Winter die Erde durch eine intensive Kälte komprimirtist, und heftige und anhaltende Winde, die gemeiniglich aus N. und W.,in einer Richtung also wehen, die senkreckt auf der des Golfstroms steht,vom Vorgebirge Hatteras bis jenseits der St. Georgs-Bänke herrschen,so muß sich diese Strömung nothwendig gegen Osten wenden; um somehr als sich zu diesen Ursachen die Gewässer der großen Buchten undFlüsse gesellen, die von den Winden, welche deren Masse und Geschwin-digkeit vermehren, gestoßen, eine allmälige Zunahme der Strömung her-vorbringen, welche längs der Küste beider Carolinas zieht, und mit diesersich vermischend, im Meere einen so mächtigen Zug gegen Osten verur-sacht, daß es jedem Fahrzeuge unmöglich ist, sich der Küste zu nähern,wenn ihm nicht eine günstige Veränderung des Windes zu Gute kommt.

Die Gegenströmung findet nicht allein im offenen Ocean, sondernauch in der Meerenge von Florida Statt, aber hier nur auf der kon-tinentalen Seite in den Kanälen, welche die Bänke von der Küste derHalbinsel trennen. Dieses Phänomen der Gegenströmung ist wichtiggenug, um etwas länger dabei zu verweilen.

Man hat bemerkt, heißt es bei Blunt, daß, wenn das Kap Henry,die südliche Spitze der Chesapeake-Bai, 480 Meilen gegen N.W. ent-fernt ist, man sich einer Strömung ausgesetzt sieht, welche, mit einerGeschwindigkeit von 10 oder 12 Meilen in einem Tage, gegen Süden