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An der südlichen Küste von China ist die Richtung des Stroms imLauf des Nordost-Monsuns fast beständig nach W.S.W. gerichtet undgewinnt, wenn ein Tei-fun oder Sturm Statt findet, eine unglaublicheSchnelligkeit. Je weiter aber vom Lande, desto geringer wird die Ge-schwindigkeit.
In dem Kanale von Fu-kien lallst der Strom im Nordost-Monsunnach Süden und im Kanal von Formosa nach S.W. oder südlich; dochereignet es sich auch, daß, wenn schwache veränderliche Winde eintreten,er oft nach Norden fließt. An der Westküste von Luzon und Palawanist er nach den Winden, welche den periodischen Monsun unterbrechen,veränderlich. Eben dies gilt von den Gewässern im Osten vvn Formosabei Botel Tobago ssima, wo gegen den März hin haüfig starke N. undN.O.-Ströme Statt finden.
Folgende Wahrnehmungen über die Richtung und Geschwindigkeitder Strömung im Chinesischen Meere während des Nordoft-Monsunsfind an Bord der Prinzeß Louise, Kapt. Wendt, angestellt worden:
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Hiernach war also die mittlere Richtung der Strömung zwischen derMündung des Cantonflusses und dem Parallel von Sincapore S. 52°W. und die mittlere Geschwindigkeit 20--- innerhalb vierundzwanzigStunden.
In den Gewässern der Sunda-Jnseln richtet sich die Strömung eben-falls durchweg nach den Winden. In der Sunda-Straße ist sie zuweilensehr stark, besonders in den engern Theilen derselben, wo die Küstenbil-dung auf die Direktion vom größten Einfluß ist. Kapt. Harmßen beob-achtete hier eine Geschwindigkeit von 3 bis 4»- in der Stunde.
Das Indische Meer, welches in seinen südlichen Gegenden mit demAtlantischen und dem Großen Ocean in Verbindung steht, scheint ausdem zuletzt genannten einen Zufluß zu erhalten, den es vermöge des Kap-