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Erster Band.
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nach S.W., und selbst N.W. Im Januar nimmt die Strömung an derKüste von Coramandel und Orissa an Stärke ab, und hört im Februar,in der Nähe des Landes sowol als in der Mitte des Busens fast ganz auf.

In den Gewässern um die Nicobarischen Inseln und zwischen ihnenund Junkceylon setzt der Strom, während des N.O.-Monsuns, oft sehrstark nach N.W. und bisweilen nach N.; an der Küste von Arakan laüfter im Allgemeinen südlich, bisweilen aber auch nördlich.

Die Periode dieser Monsun-Strömungen ist in der Bai von Bengalnicht immer gleich; denn es kann hier, wie in den übrigen IndischenGewässern, der Fall vorkommen, daß sie in einem Jahr um einen vollenMonat früher oder später eintreten als in einem andern Jahre.

Während des N.O.-Monsuns laüft der Strom haüfig nach S.W.in die Palk's-Straße zwischen dem Feftlande von Indien und der InselCeylon. In dieser Gegend herrscht auch zuweilen ein westlicher Strom,von dem u. a. die Schiffe Lord Thnrlow und Nodney, welche von Ma-dras aus nach Süden steuerten, im März I7S6 auf die Point Pedro-Bank geworfen wurden. In den Monaten Oktober und November laüftlängs der Ostküste von Ceylon ein sehr heftiger Strom nach S., undfolgt der südlichen Küste westwärts bis Point de Galle und selbst bisColombo. Auf der Höhe der Great Basses fließt er mit einer Geschwin-digkeit von 1'/z bis 2"- in der Stunde; ja diese Stärke wächst zuweilen,wenn der Monsun sehr heftig weht, bis auf 2'/? und 3'». Zu andernZeiten dagegen ist er schwach. Am 28. November 1796 segelte ein Ge-schwader Ostindienfahrer von Madras nach Trincomale auf Ceylon be-stimmt; es hatte schwache Nordwinde und Windstillen, trotz dem abereinen heftigen Südstrom, der es südlich von den Basses trieb. Am 15.December befanden sich die Schiffe in Lat. 6" N., hier hatte die Strö-mung nachgelassen; nun mußte das Geschwader umkehren und kam erstam 20. in Trincomale an, nach einer Fahrt von 22 Tagen, die bei einergenauen Beachtung des Stroms in wenig Tagen zurückzulegen gewesen wäre.

Die südliche Strömung, welche während des Nordvst-Monsuns längsder Ostseite von Ceylon fließt, wird in der Gegend der Great Bassesvom Lande gegen die See mehrentheils abgelenkt, und in dem südwest-lichen Theil der Insel bei Point de Galle verläßt sie zuweilen das Ge-stade, um nach den Maldiven zu fließen, was aber selten mit großerGeschwindigkeit geschieht. Während des Südwest-Monsuns finden dieseStrömungen in umgekehrter Direktion Statt, doch ist ihre Geschwindigkeitbei weitem nicht so groß als beim Nordoft-Monsun, wenigstens nicht inder Nähe der Küste; im hohen Meere dagegen ist sie bedeütend.