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Ivo" O. von Grw.; ihre größte Gewalt wird jedoch zwischen den Paralle-len von 13" und 24° S. und bis auf 5° oder 6° von den genannten In-seln empfunden. Nichts desto weniger wüthen die Stürme zu Zeitenweit in Osten, in den Gewässern südlich von Djava und der Sandelholz-Insel, wann daselbst der westliche Monsun herrscht.
Schiffe, die ans Bengal oder der Malaccastraße nach dem Kap derguten Hoffnung wollen, müssen den Äquator in etwa 83" oder 89" O.Paris schneiden, und von hier aus mit Hülfe des S.O.Passats nach No-driguez steüern, das sie auf der Ostseite umschiffen. Kommen sie vonMadras und Ceylon und von der Küste Malabar, so nehmen sie, indemdie von der zuletzt genannten Gegend ans segelnden Schiffe nicht dieinnere Passage durch den Kanal von Mozambique einschlagen, die östlicheRoute oder die aüßere Passage, schneiden den Äquator östlich von Lvng.82° oder 83" O. und segeln von da aus nach Rodriguez und den be-nachbarten Inseln. Während des N.O.Monsuns ist der beste Weg vonder Westküste Vorderindiens, vom Persischen Meerbusen und dem RothenMeere nach dem Kap der guten Hoffnung durch die innere Passage, dochdarf er nicht zu früh und nicht zu spät in dieser Jahreszeit eingeschlagenwerden, weil alsdann im Mozambique-Kanal oft südliche Winde wehen,welche Aufenthalt und selbst Gefahren bereiten.
Über die Wege, welche der Welthandel im Großen Ocean einschlägt,hat Hr. Pros. Meyen folgende Nachrichten mitgetheilt: —
Die Verbindungsstraßen zwischen Süd-Amerika und dem südlichstenTheile der Ostküste von Asien ist eine doppelte, und man schlägt die eine oderdie andere ein, je nachdem die Zwecke oder andere Umstände es erfordern.Schiffe, welche von Chili aus direkt nach China zu gehen haben, segelngewöhnlich in gerader Richtung nach den Marquesas-Jnseln, eben sowolwie die Schiffe, welche von Callao und Gnayaquil auslaufen. Sie fah-ren hier mit dem S.O.Passat, gehen südlich den Gilberts-Inseln undsteüern östlich den Pelew-Jnseln vorbei, und nehmen dann, je nachdemder Monsun in der Chinesischen See nördlich oder südlich weht, eineverschiedene Richtung. Entweder gehen sie durch die Straße St. Berna-dino und benutzen dann den vortrefflichen S.W.Monsun, oder sie gehen,nördlich von den Philippinen durch die Baschie's und schneiden hier denN.O.Monsun ab. Beobachten die Schiffe, bei dieser letzter« Fahrt, nichtganz genau die gehörige Breite, und kommen sie, wenn auch nur umeinen Grad, zu weit südlich nach der Chinesischen Küste, so kann ihreSchifffabrt, besonders wenn sie nicht sehr gute Segler sind, noch umviele Wochen verlängert werden.