tq. Zunft. Margen.)
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Crde genommen, 14 Tage lang an der Sonne getrocknet,mit Asche oder Kalk bestreut und so aufbewahrt; ohne die,ses würde sie der Fäulniß und den Würmern ausgesetztseyn. Gedörrt oder mit Zucker eingemacht wird sie überallhin verführt. Sandboden und überhaupt nicht gut gebau,tes Erdreich ist ihr zuwider. Aeltcr als ein Jahr wird sieholzig; findet sich auch in Wäldern; dauert lange, erneuertr und mehrmal die Blätter, die gewöhnlich im Januarund Februar verwelken. Der Hauptgebrauch wird von derWurzel gemacht; außer ihrer Anwendung bey Speisen wirdsie gegen kurzen Athem, Husten, Eckel u.s.w. genommen.
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Liiißiksr majus: Blätter wie die vom Schilfrohr,ober viel kleiner; es gibt weißen und rothen; drey bis vierStengel 3 Fuß hoch, unfruchtbar, mit abwechselnden BläkAn, 7 Zoll lang, fingersbreit mit Längsstreifen, schmeckenund riechen gewürzhaft; Wurzel aufwärts kriechend, sehrknotig, in viele Glieder getheilt, von denen wieder Zehenabgehen, die wie eine Hand nach unten stehen, was nur»och bey 6lircuni2 der Fall ist, weiß oder gelblich, bey dergemeinsten oder weißen Art, inwendig mehr gelb und grün,lich, trocken blaß, singersdick, weich; oben darauf rotheKnospen, seitwärts Zasern; die Wurzeln bey der rothenArt sind dicker und knotig, auswendig grau, darunter einrothes Häutchen; beyde haben einen gewürzhaften Geruchund Geschmack. Nach einem Jahr kommen aus den Kno,sten neben den Stengeln Aehrcn auf fußlangem Stiel wiebey I.amyujuiN; fingerslang, 1 Zoll dick, mit grünenDeckblättern, Blumen mit zweymal z'Lappen, die äußeren«Mich und schmal, der obere helmförmig, die zwey unte,ren wie krumme Hörnchen, Röhre gelblich, wohlriechend.Nachmittags um 4 Uhr kommen 2 — 3 Blumen hervor^ dieden anderen Tag welken und anderen Platz machen ohn«
vk,li» N-t. G. II. Botanik. u tt