(IV. Classe. Wurzlet.)
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Früchte zu hinterlassen. Die älteren Wurzeln legt man anluftige Orte bis sie treiben, und dann bringt man sie in fet,ten leichten Boden, wo sie 6—7 Monate ruhen, dannkann man Scitenwurzeln abschneiden. Zum Einmachen mitZucker aber nimmt man auch die alten Wurzeln.
Vor Alters zog man den Ingwer ausAfrica am rothenMeer; jetzt wachst der beste in Malabar und Bengalen undauf allen Inseln, besonders die weiße Art, vorzüglich inder Nähe der Küste, sowohl in Gärten als auf Bergen.Wurde von den Spaniern nach America gebracht, wo ernvchbesser als in Ostindien wird, und daher größtcntheils nachEuropa kommt, besonders von St. Domingo. Der frische ,Ingwer ist sehr scharf und erhitzend, laber nicht so sehr wieder Pfeffer und behält immer Feuchtigkeit, daher wird ermeistens nur eingemacht verführt; der weiße besonders zu zSpeisen, der rothe als Arzeney. Der eingemachte wird sehr ,viel zum Thee genossen und auf Seereisen gegen Scorbut >des Morgens nüchtern genommen. Er wird am besten in §
Furchen gepflanzt und nach 7—8 Monaten herausgenonu ,
men, ehe er.Blüthen treibt, weil sonst die Wurzel zu hol» lzig wird. Er kommt kaum wild vor. (Rnmxk). jz
2» BlossUnZil,. s^Ivetlre, Xerumbet Lc.i ^Stengel geneigt, Blatter stiellos, gedrängt, kanzctfärmig, Lehn fzapfenförmig, oral, langgestielt, Deckblätter oral, stumpf, mit zgefärbten Rändern; Blumcnlappen aufrecht, spitzig, Lippe drey- ^
lappig» Xmorn. Xerumbet , ll/lvetire I-mL. illuür.
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Ostindien, wild, blüht während der Regenzeit, dir kSamen reifen im November und December, dann stirbt die §Pflanze über der Wurzel ab. Stengel 4 Fuß hoch, Aehren Zaus der Wurzel wie Gans, Ey auf 20 Zoll Hohem Schafte