ciz. Zunft. Wonnen.)
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und noch ein Topf in einem Korb auf dem Rücken, worinsie den Saft herunter tragen. Dieser Saft wird langsameingedickt, dann in Körbe gegossen und im Rauch getrock-net; dann wird brauner Zucker daraus, der eigentlich 5 a-Zara heißt. Man muß ihn an trocknen Orten aufbewah-ren, weil er sonst leicht zerfließt. Die Javaner gießen denSyrup in kleine Teller oder Bambus aus und lassen ihndarin zu Zucker austrocknen, daher kommt er wie kleineBrode in Handel. Der Sagucer Zucker ist schwarzbraun,feucht und schmeckt auch anders. Der Lontar-Zucker Isttrockener und braun und überhaupt bequemer zum täglichenGebrauch; daher er denn auch gewöhnlich in Täfelchenoder Stäbchen geformt ist. Er kommt unter Medicin undzum Räucherwerk. Auf Ceylon und Coromandel liebt manvorzüglich die halbreifen Früchte; man macht sie daherab, so lange die Schale noch so weich ist, daß man siemit dem Finger durchdrücken und den Saft auslaugenkann; schmackhaft und kühlend. Mit den reifen Früchtenhat man mehr Mühe, um sie roh zu essen oder Kuchen(?2nsrs) daraus zu machen. Um die mürben und reife»roh zu essen muß man die Rinde abziehen, das haarigeFleisch (Lsiro) mit den Fingern so lange drücken bis allergelbe Saft heraus ist, dann saugt man es aus, wie beyder reifen lVlgugo; wirft es weg. Sind die Früchte nochnicht mürb, so muß man sie etwas rösten, bis der Saftdurch die Schale dringt. Die Kuchen fordern mehr Arbeit.Man sammelt die vvm July bis Sept. gefallenen Früchte,reißet Stiele und Kelche ab und kratzt die äußere Rinde abwäscht sie, drückt und knetet sie in reinem Wasser so langbis aller gelber Saft heraus ist, was mau wohl 2—smalwiederholt, damit kein Saft verloren geht und er rechtdick wird, worauf man ihn mit krummen Stäbchen vonallen Fasern reiniget. Dgirn Hat man einen Rost von Lak
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