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2/1 (1825) Mark- und Stamm-Pflanzen
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1052
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cVl-Claffe. Lauber. is. Zunft. Wunnen.)

ten, i6 Fuß lang, worauf man Matten von Palm blätternlegt und auf diese von dem dicken Saft so viel gießt, daßer einen dünnen Ueberzug bildet. Man läßt ihn einen Taglang trocknen und gießt dann wieder eine Schicht darauf,bis der Kuchen 3 Fingers dick ist, waS etwa 14 Tage langdauert. Ist er so hart wie Käse, so wird er in EckigeStücke geschnitten und in Körbe aufeinander gelegt, einigeTage in Rauch gehängt, und dann für den Winter aufbe-wahrt. Auf Makassar benutzt man auch die Kerne. Manlegt davon 3 Schichten in Gruben, bedeckt sie mit Erde,und läßt sie keimen, bis sie 1 Elle lang und Fingers dicksind. Im März gräbt man sie aus und ißt sie wie Pasti-naken oder Patatten. Aus dem schönen Holz macht manKästchen wie von Lslsxxu8-Holz, Fenstergittcr. Aus denjungen, weißlichen Blättern wird Papier gemacht zu ge,wohnlichen Briefen, die mit einem Griffel geschrieben wer-den. Man faltet sie nach ihren natürlichen Furchen zusam-men , steckt einen Faden durch und bindet sie zu, wie esanderwärts mit Lalaxxus. Blättern geschieht. (Luinxk).