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etwa noch nöthigen Papiere werden, sobald der Knabe ausge-wählt worden ist, besonders eingefordert.
Beschränkung der Vorschläge-10. Da beim Institute jährlich überhaupt nur etwa 60Vacanzen entstehen, und die Zahl der zur Aufnahme vorgeschla-genen und noürten Erpectanten bisher so groß gewesen ist, daßdavon kaum der fünfte Theil zür Aufnahme hat gelangen kön-nen, so erscheint es dringend nothwendig, daß die diesfälligenEingaben möglichst beschränkt und nur die vorzugsweise zu be-rücksichtigenden Knaben zur Aufnahme vorgeschlagen werden,damit nicht bei so vielen Acltern Hoffnungen erregt werden, zuderen Erfüllung keine Aussicht vorhanden ist.
Berlin, den 10. Januar 1838.
. K r i e g s - M i n i st e r i u m.
Militair-Oekonomie-Departement.
Rohr. Cammerer.
Au merk. Ueber Miluall-BilduiigSwesen. siede XI. Abschnitt.
3. Nachrichten
über die Familien- r c. Verhältnisse dcS indas Annaburger M i l i t a i r - K n a b e n - E r zie-ht u n g s - I n st i t u t aufzunehmenden Kna-ben 2 V. .V.
1. Vor- und Zunamen und Geburtsort des Vaters.
2. Bei welchem Truppentheile derselbe gestanden und wel-che Charge er bekleidet hat; ob er noch im aktiven Dienste ist,und wie lange er gedient hat?
3. Vor- und Zunamen und Geburtsort der Mutter.
4. Vornamen, Geburtsort und Geburtstag des Knaben.
5. Ob der Knabe in der evangelischen Confession einge-segnet werden soll?
(Nur in diesem Falle kann die Aufnahme erfolgen, weil indem Institute kein Unterricht in der katholischen Confession er-theilt wird.)
6. Wer von seinen Aeltern noch am Leben, wo derenAufenthalt ist, und wovon sie sich ernähren?
7. Nähere Anzeige von dem Tode des Vaters oder derMutter.
8. Benennung des Vormundes dcS Knaben.
9. Wer die nächsten Verwandten desselben sind und wo
sie wohnen? ^ ,
10. Ob und welches Vermögen die Aeltern des Knaben
besitzen? .