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nett/ weil der General Bülow über Gembloup heran rückte;es wurde daher dem 3ten Korps Befehl gegeben dieseStellung einzunehmen. Man hatte also 2 Frontlinien dieeinen eingehenden rechten Winkel machten. Vermuthlichdachte man sich der Feind werde die dadurch Preis gege-bene rechte Flanke nicht zum Gegenstände seines Hauptan-griffs machen/ weil von der Seite der Herzog von Wel-lington mit einer bedeutenden Macht zu erwarten war; ge-gen einen Nebenangriff aber glaubte man diese Flanke durchdie Dörferreihe welche sich von St. Amand biö Wagne-lée fortzieht ziemlich stark.
Der Hauptirrthum war daß man glaubte den gan-zen Feind gegen sich zu haben und also auf einen ganzsichern Beistand Wellingtons mit einer bedeutenden Macht(40- bis 50/000 Mann) rechnen zu können. In derThat kann man eine Flanke gern Preis geben wenn 40-biö 50/000 Mann dahinter echelonirt sind. Man glaubtealso wohl Bonaparte werde beide preußische Frontlinienangreifen wobei er sich denn allerdings in keinem vortheil-haften Verhältniß befunden haben würde. Die Voraus-setzung hat sich irrig erwiese»/ und man hatte Zeit gehabt imLaufe der Schlacht von diesem Irrthum zurück zu kommen.
§. 27.
Anordnungen auf der Fronte von Ligni.
Die Fronte von St. Amand nach Sombres wurdenun auf folgende Weise besetzt:
Das Isie Armeekorps machte das eigentliche Treffenauch das 2te sollte hinter der Höhe in Reserve bleiben.
Das isie Armeekorps hatte seine Truppen etwas durch-einander disponirt was wohl zufällige Umstände nach undnach so hervorgebracht haben mochten.
Wah-