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auf diesem Punkte wahrscheinlich keine Überlegenheit in derArtillerie von unserer Seite Statt fand.
Die Kavallerie war wohl größtentheils auf den rech-ten Flügel hingezogen worden/ da als später die französi-sche durchbrach sich nur 3 Regimenter hier fanden.
So wurde nun das Gefecht in Ligny auf einem sehrengen Raume und mit den blutigsien Ansirengungen fort-geführt. Die Masse der darin verwendeten preußischen In-fanterie betrug 20 Bataillone/ also etwa 14,000 Mann.Eben so stark mag das 3te französische Armeekorps an In-fanterie gewesen sein.
Feldmarschall Blücher hatte etwa um 3 Uhr dem Ge-neral Thielemann Befehl gegeben eine Brigade seiner Re-servekavallerie zu schicken; dies war geschehen und der GeneralMarwitz war, wie wir bei dem Gefechte von St. Amanderwähnt haben, unter den General Jürgas gestellt worden.Etwa um 4 Uhr erhielt General Thielemann Befehl nocheine Brigade Infanterie zu senden; demzufolge marschirtedie 12te Brigade nach Ligny ab. Diese wurde an die Stelleder 8ten zwischen Sombres und Ligny als Reserve aufge-stellt. Sie hatte ihre Tirailleurs bis an den Lignybach vor-geschoben und durch ein nicht ganz unbedeutendes Gefechtden Truppen in Ligny die linke Flanke gedeckt, doch hattesie nicht bedeutend verloren und war also noch als eine Re-serve zu betrachten. Bonaparte hatte beschlossen mit derHauptmasse seiner Garden bei Ligny durchzudringcn und derSchlacht dadurch die entscheidende Wendung zu geben. Die-ser Stoß trat etwa um 8 Uhr ein und macht den letztenMoment des Gefechtes bei Ligny aus.
4. Acht Bataillone französischer Garden und 3- bis4000 Mann Kavallerie rücken zur Entscheidung gegen Lignyvor und vertreiben die preußischen Truppen ganz aus dem