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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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Orte. Die Kavallerie dringt durch/ in das von Infanterieziemlich entblößte Centrum der preußischen Stellung vor;die Reservekavallerie deö Isten Armeekorps eilt brigadeweiseherbei um die feindliche Kavallerie und Infanterie anzugrei-fen/ wird aber überall zurückgewiesen. In einem dieser An-griffe an dessen Spitze sich der Feldmarschall befindet/ wirdsein Pferd verwundet und er entgeht nur durch Glück derGefangenschaft.

3. Das Gefecht des 3ten Armeekorps.

Zwei Kavalleriekorps und etwas Infanterie/ vermuthlichvom àn Armeekorps unter Grouchyö Befehl/ werden an-gewandt um gegen die in der Stellung von Sombres bisSt. Ballatre stehenden preußischen Truppen zu demonstri-ren und diese also zu beschäftigen. Der Zweck wird inso-fern erreicht als die 10te und Ute Brigade mit 11 Ba-taillonen und die 2te Brigade der Reservekavallerie mitb Schwadronen dadurch festgehalten werden. Dagegen rücktdie 12te Brigade und 1 Brigade der Reservekavallerie zuden beiden andern Armeekorps ab und die 9te Brigade hin-ter Sombres ist als eine Reserve zu betrachten. Daö Jn-fanteriegefecht findet hauptsächlich nur auf dem von der10ten Brigade eingenommenen Terrain zwischen Tongri-nelle und Boignee Statt und ist an sich unbedeutend. Zwi-schen 7 und 8 Uhr/ als General Thielemann die Tirailleursseiner zwischen Sombres und Ligny stehenden 12ten Brigadeüber den Bach vorgehen/ die ihm gegenüber stehende Rei-terei aber bis auf kleine Trupps verschwinden sah/ glaubteer der Feind zöge sich zurück und wollte mit der ihm übrigenKavalleriebrigade über das Desilee vorrücken. Es wurden2 Schwadronen vorgesandt und diesen folgte unvorsichtiger-weise zu schnell eine reitende Batterie. Kaum waren dieseAbtheilungen gegen die vorliegende Höhe angerückt/ als ein