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derländischer Kavalleriebrigaden die bei Nivelles blieben. Inder Nacht und am Morgen des 17. trafen vom Korpsdes Lords Hill/ welches den rechten Flügel ausgemacht hatte,die Division Clinton und 1 Brigade der Division Colvilleein; das Übrige des Hillschen Korps versammelte sich un-ter Prinz Friedrich der Niederlande bei Hall.
Wellington war also am Morgen des 17. bei Hua-trebras und Nivelles etwa 70,000 Mann stark. Er er-fuhr Blüchers Rückzug um 7 Uhr, ließ seine Truppen ab-kochen und trat um 10 Uhr den Rückzug nach der Stel-lung von Mont St. Jean, vor dem dois de Soigne an,wo er ein gutes Schlachtfeld gefunden, und im Fall Blü-cher ihm mit 2 Korps, also etwa 50,000 Mann zu Hülfekommen könnte, die Schlacht anzunehmen beschlossen hatte.
Ney hatte früh Morgens gegen die Arrieregarde Wel-lingtons anrücken sollen; da aber der Herzog nicht vor10 Uhr auö seiner Stellung abmarschirte, so hatte Neyauch nicht vorrücken können. Da der Herzog seine zahl-reiche Kavallerie, 7- bis 8O0O Pferde, zurückließ, so be-merkten die Franzosen den Abmarsch nicht sogleich, daherblieb Ney bis 1 Uhr ruhig in seinem Bivouac bei Fraöne.
Bonaparte hatte um Mittag das 6te Korps, die Gar-den, das Kavalleriekorps von Milhaud, eine Division desKorps von Pajol und die zum 3ten Korps gehörige Ka-valleriedivision Domon, d. h. seine ganze Macht auf derChaussee von Namur nach L^uatrebras in Bewegung ge-setzt, bis auf die einzige Division Girard, die nach Bona-parteö Äußerung absichtlich bei St. Amand zurückgelassenwurde weil sie zu viel gelitten hatte, die aber ohne altenZweifel vergessen worden ist, welches sich um so eher erklä-ren läßt als sie zum 2ten Korps gehörte, also keiner derandern Korpökommandanten sich um sie bekümmerte und