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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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zu thun gehabt und mußte auf Blüchers Mitwirkung rech-nen. Von dieser hatte er bereits den 17. die Zusage er-halten. Es kam also für ihn Alles darauf an so lange inder Vertheidigung zu widerstehen bis Blücher angekommensein würde. Die Mitwirkung Blüchers machte stch dannvon selbst/ theils durch Unterstützung des linken Flügels derVerbündeten/ theils durch einen Anfall in die rechte Flankeder Franzosen. Der Beistand Blüchers war also in jedemFalle offensiver Natur/ und um so angemcffener war es >daß Wellington sich ganz auf die Vertheidigung beschrankteund alle Vortheile des Bodens dabei zu erschöpfen suchte.Wavre ist von Wellingtons Schlachtfeld ungefähr 2 Mei-len entfernt. Von dem Augenblicke wo Herzog Wellingtonden Feind auf seiner Fronte erscheinen sah bis zu BlüchersAnkunft würden also etwa 6 bis 8 Stunden verstossensein/ wenn Blücher nicht überhaupt schon früher abmar-schirt wäre; in dieser Zeit aber kann eine Schlacht gegen70/000 Mann nicht eingeleitet/ durchgefschten und entschie-den sein; es war also nicht zu fürchten daß Wellington ge-schlagen sein könnte ehe Blücher ankäme-.

§. 40 ,

Bo »apartes A » g r i ff s p l a m

Bonaparte laßt seine Korps erst ziemlich spat aus ih-ren Lägern aufbreche»/ wie er zu verstehen giebt/ um demvom Regen durchnäßten Boden Zeit zu geben etwas abzu-trocknen. Dann verliert er ein Paar Stunden Zeit um sievor Bclle-Alliancc in einer der englischen Stellung parallellaufende«/ 2500 Schritt davon entfernten Linie von 2 Tref-fen Infanterie und einem 3ten und 4ten Kavallerie zu for-miren. Erst um 11 Uhr ist dies Alles bewerkstelligt.