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hatte aber von Gembloux bis dahin 3 Meilen zu marschi-ren/ mußte also wohl um 6 oder 7 Uhr aufgebrochen fein.Das 4fe Korps scheint mit der Isten Division/ Hulot/einige Stunden später/ mit den andern beiden aber erst ge-gen Abend angekommen zu sein. Es zog Alles in einerStraße und so erklärt sich das späte Ankommen ziemlichvon selbst/ besonders wenn man nicht vergißt was diese bei-den Korps seit 4 Tagen Alles gethan hatten.
Der General Pajol war mit seiner Kolonne von Mazyauf St. Denis/ Grand-Lez nach Tourrine gesandt worden/also der Hauptkolonne rechts zur Seite/ um dort weitereBefehle zu erwarten; er mußte erst von da nach Wavrezurückgeholt werden und traf erst Abends um 8 Uhr beiLimale ei«/ wohin er bestimmt worden war weil Grouchysah daß er bei Wavre nicht durchdringcn würde.
Es ist keinem Zweifel unterworfen daß Grouchy amMorgen noch keine deutliche Vorstellung hatte von der Rich-tung welche Blücher seiner Armee gegeben. Grouchy sagtes selbst/ und als er von Gembloux aufbrach war seinMarsch vor der Hand nur auf Sart à Valhain und nochnicht bestimmt auf Wavre gerichtet. Daher diese Seiten-richtung Pajols und das Herumtappen/ wodurch der Marschaufgehalten wurde. Erst die Arrieregarde des 2ten und3ten Korps welche Grouchy vor Wavre antraf zog ihnnach diesem Orte hin.
Diese Unbckanntschaft mit der wahren Rückzugslinieder preußischen Armee grenzt ans Unbegreifliche/ weil sie zuder Voraussetzung der höchsten Unbehülflichkeit und Nach-lässigkeit der französischen Generale nöthigt/ zu der man sichdoch n-icht leicht entschließen wird.
Dagegen können wir die Langsamkeit der Grouchy-schen Bewegung gegen Wavre nicht so auffallend finden/
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