Stunde und gegen 5 Uhr setzte sich die Kavallerie überGembloux auf dem Wege nach Namur in Marsch; dieInfanterie folgte.
Die Kavallerie stieß zuerst bei Gembloux auf feindlicheKavallerie/ die sich aber schnell abzog; eö wurde so schnellals möglich und zwar auf dem geraden Wege nach Namurgefolgt/ doch fand man erst f Stunden vor dieser Stadtden Feind wieder.
Während die Kavallerie des Generals Thielemann soden Weg bis Namur in 5 oder 6 Stunden zurücklegte/blieb die Infanterie bei Gembloux stehen.
Vor Namur traf man einige feindliche Bataillone mitetwas Kavallerie und Artillerie. Sie wurden angegriffen/verloren 3 Geschütze und zogen sich naher an die Stadt.
An der Chaussee von Namur nach Brüssel standeneinige feindliche Massen die einen Abzug zu decken schienen.Wahrend sie beobachtet wurde«/ entdeckte man auf derChaussee selbst eine feindliche Division die im Kolonnen-marsch fortzog. Sobald sie die Kavallerie des GeneralsThielemann ansichtig wurde/ setzte sie sich in OuarreeS/ zogTirailleurs und Artillerie links heraus und setzte unter demSchutze dieser Einrichtungen ihren Marsch fort in dieStadt hinein. Es war die letzte Division des àn Korpswelches etwas spater als das 3te bei Namur eingetroffenwar. Unmittelbar auf dieselbe folgte der General Pirchmit dem 2ten preußischen Korps. Dieser General hattenach der Schlacht Befehl erhalten in der Richtung aufGembloux dem Marschall Grouchy in den Rücken zu ge-hen. Er war die ganze Nacht durch marschirt und traf überMaransart und Bonffeval den 19. Morgens bei Mellie-reup ein. Hier bezog er einen Bivouac und sandte Pa-trouillen aus. Da er durch diese aber Nichts vom Feinde