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noch vom General Thielemann erfuhr/ so blieb er auch dieNacht dort stehen und setzte stch erst/ als er den 20. Mor«gens 5 Uhr die Meldung erhielt daß der Feind im Abzügedurch Gembloup sei/ weiter gegen diesen Ort in Marsch. ,So geschah es daß er gerade an den O)ueue der linkenFlügelkolonne sich anhängte. Alö diese stch in die Stadthineingezogen hatte/ versuchte es General Pirch sich des ,brüffeler Thores zu bemächtigen. Da aber das Thor und !die daran stoßenden Stücke des ehemaligen Walles starkmit Infanterie besetzt waren/ so entstand ein sehr heftigesInfanteriegefecht welches mehrere Stunden dauerte/ dem2ten Korps 1100 Mann Todte und Verwundete gekostethaben soll und doch vergeblich war. Man mußte das Un-ternehmen aufgeben und der Feind räumte erst Abends6 Uhr die Stadt/ indem er seinen Rückzug auf Dinantnahm/ wohin ihm auf Befehl des Fürsten Blücher nur dieKavalleriebrigade des Obersten Sohr folgte. Hätte GeneralPirch seinen Marsch gegen Namur fortgesetzt und wäre ervor Grouchyö Infanterie daselbst angekommen/ welches füg-lich' geschehen konnte/ so hatte Grouchy keinen Übergangüber die Maas. Er hätte sich gegen Charleroi wendenmüßen. Dies würde also am 20. geschehen sein. An die-sem Tage hatte das Iste preußische Armeekorps/ welchesder geschlagenen Armee über Charleroi folgte/ diesen Ortschon wieder verlassen und befand sich in der Gegend vonBeaumont. Es würde wahrscheinlich auf die Nachricht vondem Anmärsche Grouchyö seine Richtung gegen Aveönesverlassen und sich nach Philippeville gewendet haben. Al-lein es ist doch sehr unwahrscheinlich daß c§ dem KorpsGrouchyö hätte den Rückzug abschneiden könne»/ da das-selbe wahrscheinlich Philippeville vor ihm erreicht hätte undim schlimmsten Falle auf Givet gehen konnte. Indessen