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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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wären doch vielleicht stärkere Verluste für Grouchy entstan-den/ indem einzelne Theile abgeschnitten worden waren u. s. w.Ganz anders wäre es aber gewesen/ wenn das Iste Korpsden Befehl erhalten hätte den 19. und 20. an der Sam-bre zu bleiben um diese gegen Grouchy zu sperren. Dannwürden sich den 21. Morgens 50,000 Mann gegen diesenMarschall zusammengefunden haben und eö ist kaum ein-zusehen wie er/ durch diese überlegene Macht und 2 Flüsseeingeengt/ einer Kapitulation hätte entgehen können. Bo-naparte selbst sagt in seinem aus Philippeville an seinenBruder Joseph gerichteten Schreiben: Je n’ai point en-tendu parler de Grouchy; s’il n’est point pris, commeje le crains, je puis avoir dans trois jours 50,000hommes. Aber freilich kannte man in Blüchers Haupt-quartier am 19. früh/ als diese Disposition hätte getrof-fen werden müssen/ Grouchys Lage zu wenig um aus sei-nem Abschneiden einen Hauptgegenstand der nächstenOperationen machen zu können.

Der Angriff auf Namur ist dagegen kaum zu billi-gen/ denn in der Stadt würde man/ wenn man wirklicheingedrungen wäre/ nicht viel gewonnen haben und gleichhinter der Stadt fand man die Brücke über die Sambrewelche allen weitem Verfolgungen ein Ende machen konnte.Dagegen hätte man wohl einen andern Übergang über dieSambre finden können; da nun die Chaussee von Namurnach Dinant auf dem linken Ufer der Maaö/ also zwischenbeiden Flüssen und zwar in dem tief und steil eingeschnit-tenen Thale/ also in einem beständigen Défilé fortgeht/ sohätte man/ wenn man die Höhen gewann/ diesen Rückzugaußerordentlich erschweren/ dem Marschall Grouchy viel ab-nehmen/ hauptsächlich aber ihn aufhalten und verhindernkönnen Laon vor den Verbündeten zu erreichen. Aber es