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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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geschieht im Kriege selten Alles was geschehen kann, unddie Aufgabe welche man hier dem General Pirch I. stellt,ist wenigstens in keinem Falle eine gewöhnliche, sondernhatte einen großen Grad von Energie erfordert.

§. 48.

Betrachtungen über die Schlacht. Bonaparte.

Wirft man einen prüfenden Blick auf diese große Lö-sung des Dramas am 17. und 18. Juni, so wird sich der-selbe hauptsächlich auf folgende Gegenstände richten.

1. Zuerst muffen wir fragen: hatte Bonaparte nichtden 18. anstatt um Mittag anzugreifen es in den Mor-genstunden thun können und sollen? Seine ganze Offensivegegen die verbündeten Feldherren mußte ja den Charakterder höchsten Rapidität haben wenn sie gelingen sollte, denner wollte sie einzeln, ja sogar unversammelt schlagen. Mankonnte ihm also vielleicht schon vorwerfen den 16. ein PaarStunden Zeit zu viel verloren zu haben. Die nothwen-dige Ruhe der Truppen und mancherlei zum strategischenund praktischen Dienste gehörige Maaßregeln und Vorbe-reitungen erklären indessen ziemlich befriedigend daß der An-griff am 16. nicht früher erfolgte, und es ist im Ganzender Kritik nur feltcn verstattet in solcher Entfernung vonOrt und Zeit über ein Paar Stunden zu rechten. Aberam 18. scheint doch wirklich kein genügender Grund denAufschub von einem halben Tage zu rechtfertigen. Bona-parte war am 17. Abends vor Wellingtons Stellung ein-getroffen, und bedauert es in seinen Memoiren nicht ein PaarStunden Tag mehr gehabt zu haben um die Schlacht nocham 17. zu liefern. Es konnte ihn also Nichts verhindern,den 18. mit Anbruch des Tages seine Kolonnen in Marsch

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