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8 (1835) Der Feldzug von 1815 in Frankreich : hinterlassenes Werk / des Carl von Clausewitz
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d | zu setze«/ welches etwa um 6 oder 7 Uhr die Eröffnung

> j der Schlacht zugelassen haben würde. In einem so drin-

n î genden Falle mußte die Ruhe von 4 bis 5 Stunden den

, Truppen genügen. Nun hatte aber Bonaparte zwei Dinge

zu fürchten: das erste war die vollkommene Vereinigungdes Wellingtonschen Heereö/ das zweite die MitwirkungBlüchers. Für beides war die Schnelligkeit des Angriffs! das einzige Mittel. Aber Bonaparte glaubte nicht

1. daß Wellington/ wenn er noch Truppen erwartete/hier eine Schlacht annehmen würde;

2. noch weniger/ daß Blücher zu seiner Hülfe herbeiei-lt len könnte.

> Er glaubte also/ es käme auf ein Paar Stunden nicht

ie ; an. Wir selbst glauben nicht/ daß ein Angriff des Mor-x gens früh einen unzweifelhaften Sieg gegeben hätte/ dennn wir wissen ja daß Wellington wirklich im Laufe des Ta-

n geö keine Verstärkungen mehr erhielt/ und wissen daß Blü-

r cher/ wenn die Schlacht um 6 oder 7 Uhr eröffnet wor-

r- den wäre/ wahrscheinlich 3 bis 4 Stunden eher eingetrof-

it ftn sein würde/ also wohl immer noch zur rechten Zeit.

> Aber was wir jetzt wissen/ war dem französischen Feldherrn

t- damals verborgen und beide Voraussetzungen desselben/ so-tt wohl die in Beziehung auf Wellington/ als die in Bezie-

tt hung auf Blücher/ waren nicht gehörig motivirt.

r Sieht man die unnütze Aufstellung und Entwickelung

tt seines Heeres/ womit Bonaparte ein Paar Stunden Zeit

i- verliert/ so möchte man fast auf den Gedanken kommen/

t- er habe nicht die Schlacht/ sondern den Rückzug der Eng-

t länder gewünscht und den letztem mit dieser pomphaften

\) Aufstellung veranlassen wollen. Ein solcher Wunsch wäre

, so ganz gegen die Interessen seiner Lage und gegen seine

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