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So urtheilen wir über sein Beharren beim Entschlußzur Schlacht/ und es lag uns daran durch diese Ansicht zuzeigen daß/ wenn wir nun sein Aufopfern der letzten Re-serven ganz mißbillige»/ dies eben nicht nach dem Werkschutzeiner gewissen Normalvorsicht geschehe. Als die Streit-kräfte Blüchers zu 50- und 60/000 Mann anschwollen/als Lobau überwältigt und bis gegen die allgemeine Rück-zugssiraße geworfen wurde/ als neue schwarze Massen sichunter Zieten in die leer gewordene Stellung Wellingtonshineinsenkten/ als die Nacht einbrach und also schon dadurchjede Möglichkeit einer Mitwirkung GrouchyS verschwand: —da war an keinen Sieg mehr zu denke»/ da gab es fürden Feldherrn keine andere Pssicht und Klugheit mehr/ alsmit einem Theile seiner Reserve sich gegen Bülow hin et-was Lust zu mache»/ um Raum zum Rückzüge zu gewin-nen und diesen dann unter dem Schutze der übrigen Re-serven unverzüglich anzutreten. Die Schlacht war verlö-re»/ vielleicht war eine wahre Niederlage schon nicht mehrzu vermeide»/ aber für Bonapartes fernere Angelegenheitenwar es immer ein ungeheurer Unterschied/ ob er/ von einerÜbermacht überwältigt/ an der Spitze einer unüberwindli-chen Schaar das Schlachtfeld tapfer fechtend verlassen hatte/oder ob er wie ein eigentlicher Flüchtling zurückkam/ bela-stet mit dem Vorwürfe sein ganzes Heer zu Grunde ge-richtet und dann im Stich gelassen zu haben. Bonapartehat vielleicht nie einen großem Fehler gemacht. Freilichwird der Feldherr wenig Schlachten gewinnen der beimleisesten Sinken der Waage behutsam sich aus der Fallezieht/ und solch ein bloßes Andeuten des Kampfes konntenicht der Charakter der Bonapartifchen Kriegführung sein;es giebt eine Menge Siege die nur durch Ausdauer undAnstrengung der letzten Kräfte errungen sind; aber die Kri-