they beträchtlich verstärkte. Nachdem Ali vergeblichversucht hatte, den Bürgerkrieg durch Unterhandlungenzu beendigen, rückte er den Empörern bis Charibahentgegen und bezog ihnen gegenüber ein Lager. DasHeer der Ayefcha betrug 3 o,ooo Mann, das des Ca,lifen war etwa 26,000 Mann stark. Ersteres bestandaus neuausgehobcnen, letzteres aus alten kriegserfahre-nen Truppen. Ali eröffnete die Schlacht mit einemnächtlichen Angriffe. Ayescha ritt auf einem Kameeledurch die Glieder ihres Heeres und suchte den Muthdesselben zu heben. Wo die Gefahr am größten war,da zeigte sie sich und von ihren raschen Bewegungenvon einem Flügel zum andern auf ihrem Thiere, gabendie Araber dieser Schlacht den Namen Kamee li-sch lacht. Allein trotz ihrer Tapferkeit ward ihr Heergeschlagen, ihre Anhänger größtenteils getödtet undsie selbst gefangen und von dem Sieger, der sie mitgroßer Mäßigung behandelte, nach Medina gesendet.In dieser Schlacht sollen auf Seiten der Empörer17,000 Mann, von Ali's Heer dagegen nur 1000Mann geblieben seyn.
Schlacht bey S 0 ffein.
Moaviah, Statthalter von Syrien, beharrte inseiner Empörung gegen den Califcn Ali und verstärk-te sein Heer nach und nach bis auf 120,000 Mann.Ali rückte mit einem Heere von 90,000 Mann gegenihn zu Felde. Maoviah hatte sich bey Soffein gelagertund vorwärts dieser Stellung einen Engpaß besetzt,den das Heer des Califen hinterlegen mußte. Diesen