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3 (1829) Von dem Untergange des weströmischen Reiches bis zum Anfange der Kreuzzüge / nach den Quellen bearbeitet von F. v. Kausler
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kki.

Engpaß erzwäng der Feldherr Aschtar und warf Moa-viah's Vorhut bis auf ihr Hauptcorps zurück. BeydeHeere blieben sich sofort gegenüber stehen und beschränk-ten sich auf einzelne Gefechte, die gewöhnlich zumNachtheile des Moaviah ausfielen. Ali, der großesBlutvergießen vermeiden wollte, bot Moaviah einenZweykampf an, und machte sich anheischig, wenn erunterliegen sollte, die Califcnwürde dem Sieger abzu-treten. Allein Moaviah, der die körperliche Ueberlegen-heit seines Gegners fürchtete, wieß diese Ausforderungab, wodurch er sich bey seinen Truppen nicht wenigschadete. Endlich entschloß sich Ali zu einem Haupt-angriffe. An der Spitze eines auserlesenen Corps von12,000 Mann durchbrach er in einem kühnen Anfalledas Heer des Moaviah und schlug es in die Flucht.Das feindliche Lager wäre in seine Hände gefallen,wenn nicht Moaviah auf den besonnenen Rath seinesFeldherrn Amru eine Anzahl Abschriften des Koran'sunter seine Reitercy vertheilt hätte; diese hielt denVerfolgenden die heilige Schrift entgegen und brachtesie dadurch vom heftigen Nachsetzen ab. Auf solcheWeise verlor Ali die Früchte seines Sieges und mußtesich, von seinen eigenen Truppen hiczu gezwungen,durch den Ausspruch besonders erwählter Schiedsrichterder Califcnwürde entschlageu.

Schlacht bey Pontisburg.

König Wulphcre von Mercien beschloß Krieg gegenden König Coinwalch von Messer, der ihn einige Jahrefrüher geschlagen und gefangen hatte. Bey Pontisburg