kam es zur Schlacht, in welcher das wcffcrische Heergeschlagen und zerstreut wurde. Dieser Sieg hatte dieEroberung der Insel Wight durch die Mcrcicr zur Folge.
Belagerung von Venevent. xe;.
Kaiser Constans wollte den Eroberungen der Lom-barden in Italien ein Ziel setzen; er landete mit einemHeere zu Tarcnt und rückte vor die feste Stadt Bene-vent, in welcher Romuald, der Sohn des Lombarden-Kbnigs Grimoald den Oberbefehl führte. Romuald, zuschwach, um den Griechen im offenen Felde die Spitzezu bieten, benachrichtigte seinen Vater von der drohen-den Gefahr und beschränkte sich auf die Vertheidigungvon Bcnevent. Mit Nachdruck wiest er alle Angriffeder Griechen zurück und brachte denselben durch häufigeAusfälle großen Verlust bey.
Unterdessen rückte Grimoald an der Spitze eineslombardischen Heeres zum Entsatze von Venevent her-bey; er schickte Scswald voraus, um seinen Sohnvon seiner baldigen Ankunft zu benachrichtigen. AlleinSeswald ward unter dem Thore gefangen und aufBefehl des Kaisers vor die Mauern geführt, um denLombarden zuzurufen, sie dürsten auf keine Hülfe war-ten. Seswald täuschte die Griechen und rief seinenLandsleuten mit kurzen Worten die Annäherung desLombarden-Heercs zu. Unverzüglich ward er im An-gesicht der Besatzung enthauptet und sein Kopf in dieStadt geschleudert. Kaiser Constans hatte indessen nichtden Muth, die Ankunft Grimoald's abzuwarten; er