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Die Noctuinen im weitern Sinne. (Cymatophoridae, Noctuina s. str., Deltoiden, Chloëphoridae, Nolidae, Brephides) : nebst Nachträgen zum ersten Theile / von Dr. Adolf Speyer und August Speyer
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Trideus. Menyanthidis. Auricoma.

S. Trideus iV. V. 0. 1—2.

Ueberall im Gebiet, bis zur montanen Region, an Weidenbüschen,Schlehen u. a. Laubholz, fast nirgends selten.

Sie ist von England bis zum Altai und von Petersburg bis zur afri-kanischen Küste (60°—35° n. B.) verbreitet.

Die höchsten Fundorte sind Schreiberhau u. Hohenschwangau.

Skandinavien (von Schonen bis 59° n. B., seltner als I.igustri). Insel Seeland.Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau, überall. Wolgagebiet (z. stt. in der Prov. Ka-san, im nördl. Or. u. Sar., bei Sarepta). Galizien. Siebenbürgen. Ofen, hfg. Britan-nien (Brighton bis York, im Süden n. slt.). Niederlande. Belgien, s. gern. Paris,üöpp. des Doubs u. des I'uy-de-Döme. Savoyen, 3, Piemont, 3, Ligurien, 3; Ebeneu. Thäler. Corsica, II. — Altai. Algier, K. Tanger in Nordafrika, Lucas.

9. Menyanthidis Vieweg. 0. 1—2.

ln der norddeutschen Ebene sehr verbreitet und stellenweise häufig,in den Beragegenden und im Süden des Gebiets zerstreut und selten.Fundorte sind Torfmoore und feuchte Wiesen, wo die Raupe auf Menyan-thes, Lysimachia und andern Sumpfpflanzen lebt; bis hoch in die mon-tane Region.

Ueberhaupt in Nord- und Mitteleuropa: von England bis Petersburgund von 60° (oder Lappland ?) bis 46° heimisch. Krain ist der einzigebekannte Fundort an der Südseite der Alpen.

Danzig z. slt., Rastenburg. Stettin, in m. J. n. slt. Wismar allenthalben einz.,am hfgsten in Heidemooren; in Mecklenburg-Strelitz slt. Holstein, als Raupe ingrossen Gesellschaften auf Sümpfen. Hamburg, slt. Lüneburg. Berlin, gern. Frank-furt a. d. 0., einz. Hannover. Im Sösethal bei Osterode, 1200', geklopft. Oberharz,Hein. Göttingen, slt. Weimar, s. einz. Oberlausitz (Görlitz, slt.; Zittau 1 mal). Schle-sien, verbreitet, aber slt. Münster, stellenweise hfg. Elberfeld, mehrmals gef. Kre-feld u. Linn, n. slt. Aachen, 1 Ex. Trier, slt. Pfalz. Baden (1 Ex auf dem Torfmoorbei Hinterzarten). Stuttgart, slt. München/bei Karlsfeld, slt.). Prag, s. slt. Brünn,Schn. Wien, 1 mal bei Dornbach, M. (Led. setzt ?? dazu). Oberösterreich (Wels, slt.).Krain. Oftringen, s. slt. Zürich. Graubünden, Stand, coli.

Skandinavien (Schonen, z. slt. Wall. Lappland, Staud. coli.) Insel Seeland. Pe-tersburg. Lievland. Britannien, in den nördlichen Mooren hfg. (Shrewsbury bis See-district). Niederlande; Groningen. Belgien (bei Spa).

10. Auricoma W. V. 0. 1—3.

Fast allenthalben, in den meisten Gegenden nicht selten. Die Raupean vielerlei Sträuchern bis hoch in die subalpine (alpine?) Region hinauf.

Sie ist von den westlichen Küsten Europas bis zum Altai und von60° bis 44° (oder 36°, wenn sie wirklich bei Algier vorkommt) verbreitet.

Als slt. wird sie bei Wismar, Frankfurt a. d. 0., Nossen, Halle, Trier, Tübingen,Freiburg, Wien u. Salzburg angeführt, ln Schlesien ist sie bis Schreiberhau u. aufdie Seefelder bei Reinerz hfg. Freyer fand die Raupe auf der Schlückenalpe beiReutte. Im Ober-Engadin am Fuss der Alpen, Pfaff.

Skandinavien (v. Schonen bis 58° z. slt.). Petersburg. Lievland. Gouv. Moskau,slt. Wolgagebiet (Prov. Kasan, Or., Vorberge des Ural, hfg.). Sarepta, Mo. Sieben-