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Gleichgewicht und Bewegung.
einem Winkel auf einen Körper wirken, das Bestreben haben, denselben in derRichtung der Diagonale aek des mit den Seitenkrästen aä und ao verzeich-neten Parallelogramms a-oek fortzubewegen.
- Fig. 33.
Es hat sich hieraus das nachfolgende Gesetz des Parallelogrammsder Kräfte ergeben:
Wenn zwei Kräfte unter einem Winkel auf einen Körperwirken, so ist die Mittelkraft derselben sowohl der Größe, alsder Richtung nach durch die Diagonale eines über den Sciten-kräftcn verzeichneten Parallelogramms dargestellt.
Auf den Punkt a, Fig. 34, wirken die Scitenkräfte a S und a o in denRichtungen an und a^. Die Mittelkraft derselben ist nach Vorstehendem a,-.
Nicht schwierig ist es die Mittelkraft zufinden, wenn mehr als zwei Kräfte gleichzeitigin verschiedenen Richtungen auf denselben Punktgerichtet sind. Sobald man, wie angegeben,aus zweien dieser Kräfte die Mittelkraft be-stimmt hat, braucht man nur mit dieser undder dritten Kraft das Parallelogramm zu ver-zeichnen, dessen Diagonale die Mittelkraft dergegebenen drei Kräfte ist.
Man wird ferner leicht einsehen, daß eine jede gegebene Kraft ersetzt oderzerlegt werden kann, indem man statt derselben zwei andere Kräfte in geeigneterWeise wirken läßt. Denn wenn z. B. nach Fig. 34 sük die beiden Kräfte aäund ao deren Mittelkraft gesetzt werden kann, so muß umgekehrt, wenn alsKraft an gegeben wäre, ihre Wirkung durch die beiden Kräfte aS und ao er-setzt werden können.
In der Mechanik wird häufig sowohl'von der Zusammensetzung als auchvon der Zerlegung der Kräfte Vortheil gezogen.
Fig. 34.
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