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Gleichgewicht und Bewegung.
Länge /1<7 oder, wie man gewöhnlich sagt, je geringer ihre Steigung ist, diebei gewöhnlichen Landstraßen nicht über 5 Proeent und bei Eisenbahnen nichtüber 1/2 Proeent betragen soll. Auch die eigenthümliche Stellung der Füßeträgt dazu bei, daß es uns bei stark geneigten Ebenen sehr unbequem oderselbst unmöglich ist, den Körper an denselben auf und ab zu bewegen. Daher ^finden wir durch die an den Treppen angebrachten Stufen die schiefe Bewegung szerlegt in senkrechte Hebungen und wagercchte Schritte. Die Bewegungs- icrscheinungen an der schiefen Ebene lassen sich sehr gut durch einige Vorrichtungen ,erläutern, von welchen wir die Abbildung mittheilen. So wird es sich unserer !Hand durch den ungleichen Kraftaufwand alsbald fühlbar machen, ob wir die 'Last L, Fig. 51, nur auf der horizontalen Fläche ^12? fortzuwegen, oder ob wir j
dieselbe an der geneigten Fläche ^<7, oder ander senkrechten hinaufzuziehenhaben. Noch genauere Versuche lassen sich mit Hülfe der schiefen EbeneFig. 52, anstellen. Um der aus einer polirten Mcssingwalze a bestehenden Lastdas Gleichgewicht zu Halten, müssen wir in die Schale V' um so mehr Gewichteinlegen, je größer die Höhe 7-5 im Verhältniß zur Länge ÄV ist. An beidenApparaten kann vermittelst einer Stellschraube der schiefen Ebene eine beliebigeNeigung gegeben werden.
Außerdem findet die schiefe Ebene bei einer Menge unserer Instrumenteund Werkzeuge Anwendung. So sind die Schneiden der Messer, Meißel undAerte aus zwei zu einer Kante zusammenstoßenden schiefen Ebenen gebildet, wiedies auch bei dem Keil der Fall ist, diesem einfachen Werkzeug, das beü» Spalten