Drehin<lzwanzigstes Capitel. Chromsaure.
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Dreiundzwanzigstes Capitel.
Chromsäure.
Schwefelsäure* Eisenoxydul-Ammoniak X 0,12642 = (lopp. chroms. Kali.
Log. = 0,1018158 — 1.
„ „ „ X 0,08636 = Chromsäure.
Log. = 0,9363126 — 2.
„ „ „ X 0,04554= Chrom.
Log. = 0,6583930 — 2.
„ „ „ X 0,2761 = chroms. Bleioxyd.
Log. — 0,4250449 — 1.
Verbindung mit 2 At. Chrom
X
X
1176
Verbindung mit 1 At. Chrom"588
derselben Verbind,derselben Verbind.
Die Chromsäure zersetzt sich mit Eisenoxydulsalzen in saurer Lö-sung augenblicklich in Chromoxyd und Eisenoxyd. Es bietet uns diesVerhalten ein bequemes Mittel zur Bestimmung der Chromsäure dar.Zersetzt man das chromsaure Salz mit einer bestimmten und überschüs-sigen Menge eines Eisenoxydulsalzes, so hat man nur rückwärts mitChamäleonlösung die Menge des noch vorhandenen Eisenoxyduls zu be-stimmen , um diejenige Menge des Eisenoxyduls zu finden, welche vonder Chromsäure oxydirt worden ist. Als Eisenoxydulsalz bietet sich nunals bequemstes Urmaass das schwefelsaure Eisenoxydul-Ammoniak dar-
0,1 Grm. doppelt chromsaures Kali wurde in Wasser gelöst unddazu 0,9 Grm. schwefelsaures Eisenoxydul - Ammoniak gefügt und mitZusatz von Schwefelsäure gelöst. Das überschüssige Eisenoxydul for-derte 1,5 CC. Chamäleon (Titre: 1 Grm. Eisendoppelsalz =: 15 CC.Chamäleon), die 1,5 CC. Chamäleon sind demnach = 0,1 Grm. Eisen-salz. Diese von 0,9 abgezogen, lassen 0,8 Grm., welche, mit 0,12642multiplicirt, 0,1011 Grm. doppelt chromsaures Kali geben.
Der Versuch wurde mit denselben Mengen wiederholt und gab das-selbe Resultat.
N
9,6 CC. Chromlösung, welche 0,004955 Grm. doppelt chrom-saures Kali im CC. enthält, also im Ganzen 0,04756 Grm. doppelt chrom-saures Kali, erhielten 0,4 Grm. Eisendoppelsalz und 0,5 CC. Chamäleon.Dieses letztere ist = 0,033 Grm. Eisendoppelsalz, welche von 0,4 Grm.abgezogen, 0,367 Grm. lassen; diese, mit 0,12642 multiplicirt, geben0,04639 Grm. doppelt chromsaures Kali.